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5.5mIC Weltmeisterschaft, Rang 6 nach 8 Wettfahrten für New Moon BAH 21

Der Saisonhöhepunkt der 5.5mIC Klasse, die Weltmeisterschaft, wurde dieses Jahr vom 22-26 August in Dänemark ausgetragen. Mit 35 Teilnehmern aus aller Welt verbrachten wir eine super schöne Regatta-Woche. Die Winde waren sehr anspruchsvoll, wobei die meisten Läufe bei 5-10 Knoten ausgetragen wurden. Die Strömung war ein weiterer nennenswerter Faktor, denn diese änderte ständig nicht nur in der Stärke, sondern auch in der Richtung.

Tag 1
Westwind, ablandig mit ca. 7 Knoten. Wir hatten einen guten Start auf der rechten Seite der Startlinie, wo wir einen Vorteil ausmachen konnten. Wir wollten unbedingt links gehen und taten dies auch. Schon bald merkten wir aber, dass auf der rechten Seite mehr Druck hatte. Zu spät, denn dieser Druck kam mit einem 25 Grad Dreher und wir hatten keine Chance mehr in Rennen zurück zu kommen. Nicht zuletzt dank unserem guten Boots-Speed und guter Taktik auf der zweiten Kreuz vermochten wir immerhin noch auf den siebten Rang vorzustossen.

Tag 2
Nord-West Wind, immer noch leicht ablandig bei ca. 6-12 Knoten. Sehr drehende Winde und mit enormen Druckunterschieden. Die Strömung war am Land stärker als auf der Rechten, offenen Seite. Anschlag rechts wäre ideal gewesen, dies konnten wir dank unserer defensiven Taktik durch die Mitte zum Teil ausnützen, jedoch hatten wir gegen die Boote welche Rechts gingen keine Chance. Wir mussten uns mit einem zehnten Rang im ersten Lauf des Tages zufriedengeben. Der Wind drehte nun zwischenzeitlich ca. 10 Grad nach Links was im zweiten Lauf die Linke Seite, auch spielten die Strömung wieder eine Rolle, stark bevorzugte. Dies konnten wir ideal interpretieren und gewannen den zweiten Lauf souverän.

Tag 3
Süd-Wind, 5-10 Knoten, viel konstanter und wunderschön zum Segeln. Die Strömung war an diesem Tag entscheidend, denn diese schlich sich um zwei Inseln welche sich oberhalb des Kurses befanden. Wir hatten eine gute Vorhersage und alles passte im ersten Lauf. Guter Start, die Strategie war perfekt und wir konnten diese Umsetzten. Ein weiterer Lauf-Sieg war realisiert. Im zweiten Lauf kamen ca. 12 Boote gleichzeitig an der ersten Tonne an, was in einem unglaublichen Fiasko endete. Wir wurden zum Wenden gezwungen und blieben an der Tonne hängen, es wurde viel protestiert und manövriert. Wir verloren dadurch den Anschluss zur Spitze und mussten uns mit einem achten Lauf-Rang begnügen.

Tag 4
Der zweite Tag im Südwind, mit 6-12 Knoten etwas stärker. Wieder glaubten wir, die Strömung im Griff gehabt zu haben. Leider lagen wir dieses Mal völlig daneben, orientierten uns wie am Vortag auf die linke Seite. Victoren NED 31 und Ihr Team wurden am Startboot hinausgedrängt, korrigierten den Fehler und fuhren nach rechts an den Anschlag und wurden mit einem uneinholbaren Vorsprung belohnt. Auf der rechten Seite war die Strömung durch den Landeffekt umgeleitet und ging sogar gegen den Wind. Auf der linken Seite, da wo wir waren, kämpften wir mit Strömung von 3-4 Bootslängen pro Minute mit dem Wind. So mussten wir es auf die harte Tour lernen und segelten unseren schlechtesten, 20 Rang. Im zweiten Lauf konnten wir mit einem vierten Lauf-Rang zufrieden sein. Dieser, wie könnte es auch anders sein, führte ebenfalls über Rechts.

Tag 5
Es stand noch eine Wettfahrt auf dem Programm. Süd-Wind, ebenfalls wieder 8-12 Knoten. Die Strömung hatte dasselbe Muster wie am Vortag, war jedoch schwächer. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Rangliste sehr eng beieinander. Lediglich Kristian Nergaard NOR 57 und Bo Selko DEN 19 konnten sich während der Woche einen kleinen Vorsprung heraussegeln. Rang 3-7 waren lediglich 5 Punkte auseinander. Wir waren ein Punkt hinter der Bronze-Medaille vierter. Wir mussten ein super Rennen liefern um auf das Podest zu kommen. Uns gelang ein super Start, konnten sofort wenden und hatten praktisch das ganze Feld unter Kontrolle. Je weiter wir aber gegen das Land auf Steuerbord-Bug segelten, desto grösser war der Strömungseffekt und die Boote im Lee wurden stark bevorzugt. Wir hätten die Luv-Tonne trotzdem als dritte runden können, machten aber einen Manöver Fehler, was uns vor allem Distanz und zwei Ränge kostete. Danach segelten wir keine besonders gute zweite Kreuz und landeten auf dem achten Rang in diesem Lauf. Gesamt sechste ist enttäuschend für uns, wir hatten uns mehr erhofft. Gavin McKinney, BAH 22, gewann diesen Lauf souverän, was ihm und seiner Mannschaft Bronze brachte! NOR 57 wurde zweiter und DEN 19 machte genügend um Silber zu sichern.

Herzliche Gratulation an die Medaillengewinner Kristian Nergaard NOR 57, Bo Selko DEN 19 und Gavin McKinney BAH 22!

Die ersten Sieben Teams an dieser Weltmeisterschaft waren mit North Sails unterwegs, eine klare Angelegenheit. Vor allem die Modelle EM-1 (Grossegel) LJ-1 (Fock) und der Monster Runner wurden verwendet. 80 % der ersten zehn der Rangliste verwendeten North Sails. Falls Du eine Beratung wünschst, melde Dich doch bei mir unter christoph.burger@northsails.com oder unter +41 79 277 75 13.

Resultate

Christoph Burger   

BAH 21, Mark Holowesko, Peter Vlasov und Christoph Burger

Vlnr. SUI 226, SUI 219, BAH 22, FIN 49

BAH 21

Gold Medal ! NOR 57, Nergaard und Team

 

       

       

       

    

Christoph Burger8/28/2016 9:28 PMChris on Board!
FINN Schweizermeisterschaft 2016, Thun, 23-26 Juni, Bronze Medaille!

81 (!) Finns hatten den Weg nach Thun zur diesjährigen Schweizermeisterschaft gefunden. Vier Wettfahrten konnten bei anspruchsvollen Bedingungen von der Wettfahrtleitung, welche von Bruno Bartholmé geleitet wurde, durchgeführt werden. Das Rahmenprogramm war wie immer in Thun einsame Spitzenklasse. Das Team um Flottenchef Carlo Lazzari verwöhnte die Segler aus 7 Nationen jeden Abend nicht nur mit einem Freibier, sondern auch mit leckeren Abendessen.

Tag 1
Es war heiss. So heiss, dass es zu viel des Guten für die bekannte Thermik vom Thunersee war. Wir waren froh, dass wir nicht auf dem Wasser auf den Wind warten mussten. So vergnügten sich die Segler beim Baden oder eben im Schatten. Um 18h etablierte sich dann doch noch eine leichte Thermik in welcher sofort ausgelaufen wurde. Es blieb aber bei einem Startversuch und so gingen wir unverrichteter Dinge wieder nach Hause.

Tag 2
Der Tag sollte mit einem frühen Start um 08h00 beginnen. Aus diesem Plan wurde aber nichts, da es keinen Wind hatte. Jedoch war es etwas weniger warm als noch am Vortag und so etablierte sich gegen 13h00 einen schönen West-Wind, eben die Thermik. Diese wehte so um die zehn Knoten, hielt für drei Läufe. Dem Einten oder Anderen fiel es schwer in so einem grossen Feld den richtigen Weg zu finden. Die Startlinien waren meisten, wie man sich das in Thun gewohnt ist, etwas auf der linken Seite bevorzugt. Oft waren die Kreuzen relativ offen, das heisst, dass man über Links sowie über rechts erfolgreich sein konnte. Es ging viel mehr darum, wie man sich im Feld positionierte und möglichst grosse Fehler zu vermeiden. Mir gelang dies relativ gut, und hatte am ersten Tag die Ränge 6,8,6. Nicht top, aber ich hatte noch nichts verloren.

Tag 3
Wieder hätte der Tag früh beginnen sollen. Aber auch am dritten Tag hatte es am Morgen keinen Wind. Dazu kam für diesen Tag die zunehmende Gewittertendenz. Die Wettfahrtleitung liess uns trotzdem nach kurzer Wartezeit auslaufen und wir wurden mit der wohl schönsten Wettfahrt belohnt. Bei einem schönen Süd-Wind von ca. 13 Knoten konnten wir eine Wettfahrt segeln. Der Start gelang mir optimal und ich konnte mich gut freisegeln. An der ersten Tonne und danach bis zum Lee-Fass war ich in Führung. Der Wind drehte schon auf dem letzten Teil des Vorwindes nach rechts, so entschloss ich mich zu einer Baldigen wende. Zwei Konkurrenten hatten sich trotzdem für die rechte Seite entschieden und wurden mit etwas mehr Druck belohnt. Genug um an mir vorbeizukommen. Platz drei war aber wieder ein Rang zum behalten.

Tag 4
Kein Wind, keine weiteren Regatten.

In Anbetracht der Wettersituation war einfach nicht mehr möglich gewesen, so mussten wir uns mit nur vier von ursprünglich neun geplanten Wettfahrten begnügen. Das Wetterglück war einfach nicht auf unserer Seite. Alles andere hat aber super gepasst und der Event war als Ganzes betrachtet trotzdem ein voller Erfolg. Dank meiner regelmässigen Klassierungen, nie schlechter als achter, wurde ich mit dem dritten Rang belohnt J.

Der erst 19-Jährige Nils Theuninck aus Pully war der shootingstar der SM. Er segelte wirklich gut und liess mit den Rängen 1,2,3,1 nichts dem Zufall übrig, herzliche Gratulation! Altmeister Michael Maier aus Tschechien wurde zweiter, auch ihm herzliche Gratulation!

Christoph Burger, SUI 7

Resultate

Vierte Wettfahrt

Kurz nach der Ersten Boje am 2 Tag

Das Podium

Der North Sails Gutschein Gewinner Peter Rösti, SUI 18

 

Christoph Burger6/26/2016 9:42 PMChris on Board!
5.5mIC Swiss Open, Grandson, 15-19 Juni 2016, Silber nach 7 Läufen für BAH 21!

17 Mannschaften aus der Schweiz, Holland, Bahamas und aus Deutschland trafen sich zur diesjährigen Swiss Open in Grandon. Obwohl die Klasse die von Swiss Sailing gestellten Forderungen zur Durchführung einer Schweizermeisterschaft erfüllt hatte, verpasste es der Präsident die offiziellen Formulare rechtzeitig beim Dachverband einzureichen. Somit blieb den Mitgliedern nichts Anderes übrig, dieses Jahr «nur» eine Klassenmeisterschaft durchzuführen… das ist sehr schade!

Ich segelte die Serie wie schon am Alpencup mit Mark Holowesko und Peter Vlasov aus den Bahamas.

Tag 1
Wir segelten zwei Läufe bei 1-2 Bf. Nord-Ostwind. Die Startlinie war beim ersten Lauf 35 Grad auf der linken Seite bevorzugt. So viel, dass wir unterstes Boot sein wollten und wir dabei ungewollt die Linie ca. 2 Sekunden vor dem Start etwas zu früh überquerten. Wir korrigierten den Fehler sofort, mussten uns gegen links freisegeln wobei wir gegen einen 20 Grad Dreher segelten und uns so einen uneinholbaren Rückstand einfuhren. Der zweite Lauf geling uns besser, wir erkämpften uns wiederum bei Leichtwind einen dritten Rang bei diesem abgekürzten Lauf.

Tag 2
Südwest-Wind 1-4 Bf., mit Dreher bis zu 40 Grad. Im ersten Lauf gelang uns ein guter Start, wonach wir uns die Optionen in der Mitte des Kurses offenhielten. Wir wendeten sehr oft, was aber in Anbetracht der enormen Dreher auch notwendig war. Dies gelang uns sehr gut und gewannen den ersten Lauf des Tages. Im zweiten Lauf hatten wir die selbe Strategie, mussten uns nur von einem Boot an der ersten Luv-Tonne geschlagen geben, welches an den Anschlag der linken Seite segelte. Leider unterliefen uns auf dem Vorwind einige Fehler wobei wir drei Boote verloren. Im letzten Lauf führten wir wiederum das Feld an. Dann konnten wir den Bootsspeed einfach nicht auf die gewohnte Geschwindigkeit bringen. Wir vermuten, dass wir Seegras am Kiel oder am Ruder hatten, denn davon hatte es viel auf der Regattabahn. Wir verloren die herausgesegelte Distanz zu unseren Konkurrenten und mussten uns schlussendlich gleich von drei Teams überholen lassen… Das war wirklich ärgerlich!

Tag 3
Wiederum Leichtwind bei 1-3 Bf. Südwest-Wind. Unser bester Tag. Mit einem zweiten und ersten Rang beendeten wir die Serie stark. Die Verhältnisse forderten aber nochmals alles von den Teams. Der erste Lauf wurde wiederum abgekürzt. Die Starlinie im ersten Lauf war wiederum massiv am Pin-End bevorzugt, was die Entscheidung wo zu starten erleichterte. Die erste Kreuz, lief ganz klar über Links. Uns geling alles wie geplant und konnten den Lauf am Schluss auch noch fast gewinnen, aber eben nicht ganz. Der Letzte Lauf segelten wir wiederum über Mitte-Links und konnten uns auf dem Vorwind-Kurs deutlich von unseren Konkurrenten absetzten. Diesen gewannen wir mit einem Riesenvorsprung.

Die Serie vergaben wir ganz klar am zweiten Tag mit den unnötigen Fehlern und dem Pech vom Seegras. Der korrigierte Frühstart vom ersten Lauf des Tages half sicher auch nicht. Trotzdem können wir mit dem zweiten Rang zufrieden sein. Es war eine anspruchsvolle Serie mit einer super Wettfahrtleitung und einem äusserst sympathischen Gastgeber Cercle de Voile de Grandson, MERCI!

Gratulation an Jürg Menzi und Crew, der mit seinem neuen Boot wieder zu alter Stärke zurückfand!

Christoph Burger, BAH 21

Resultate

BAH 21, Mark Holowesko, Christoph Burger, Peter Vlasov…. Ja wir segelten zu dritt ;-)

Gwinner des Roni Pieper Preises, Sieger der Dritten Wettfahrt

Podest, 1st, SUI 228, Jürg Menzi, 2nd, BAH 21 Mark Holowesko, 3rd, SUI 214 Bernard Haissly

 

Christoph Burger6/18/2016 11:32 PMChris on Board!
FINN Masters Worlds, Torbole ITA, 16-20 Mai 2016. 6. Platz zum Schluss!!!

Mit 344 gesegelten Finn's war es die grösste Regatta der Klasse ever! Eine eindrückliche Zahl… Ich konnte mich jeden Tag steigern und schloss die Serie auf dem zufriedenstellenden sechsten Rang ab.

 

Sogar sehr zufrieden kann ich sein, denn in meiner Vorbereitung lief nicht alles optimal. Vor rund einem Monat trainierten wir drei Tage vor der letzten Regatta auf dem 5.5mIC, ebenfalls auf dem Gardasee, mit dem Ziel zehn Tage später nochmals vier Tage auf dem Regatta-Revier zu trainieren. Leider erwischte ich eine bakterielle Infektion im Magen Darm und musste kurz vor der Regatta anstatt zu trainieren, Antibiotika einnehmen. Am Beginn der Regatta fühlte ich mich nach 6 Kg Gewichtsverlust noch schwach, konnte nach den zwei ersten gesegelten Läufen die ersehnten Spaghetti nur zur Hälfte geniessen. Ich ging bereits um neun Uhr ins Bett und schlief 11 Stunden durch…

Mit insgesamt nur fünf Trainingstagen fühlte ich mich jedoch von Tag zu Tag besser, hatte immer mehr Energie und konnte auch mein Potential vermehrt abrufen. Mit einem dritten und einem ersten Rang gelangen mir am dritten Tag die besten Resultate. Jedoch muss man dazu auch sagen, dass ich an diesem Tag das erste Mal etwas Losglück hatte. Denn das gesamte Feld wurde bereits am ersten Tag für die ganze Woche in vier Gruppen eingeteilt. An beiden ersten Tagen segelte ich in sehr starken Gruppen wobei es schwierig war erste Plätze zu erzielen. Dieses Format müsste man überdenken um gerechtere Gruppen zu erreichen.

Sämtliche Qualifikations-Läufe wurden in einer Art Ora gesegelt. Eine Art, weil der Süd-Wind viel früher als gewohnt, nämlich bereits um ca. 10 Uhr einsetzte. Dieser wird, habe ich mir sagen lassen, von drei Hauptwind-Richtungen erzeugt und ist daher sehr viel drehender als die übliche Ora. Beide Kursseiten konnten gut funktionieren, auf den Vorwinden hatte man unglaubliche Möglichkeiten um Plätze gut zu machen. Dies gelang mir sehr gut und ich hatte Vorwind eine super Geschwindigkeit!

Nachdem wir am Donnerstag wegen Dauerregen nicht segeln konnten, stand am Freitag noch das Medal-Race auf dem Programm. Dieses Privileg stand den ersten zehn klassierten nach den Qualifikations-Läufen zu. Nach diesen war ich auf dem siebten Rang. Die Punkte waren sehr eng, und jeder im Medal-Race konnte theoretisch noch gewinnen. Die ersten drei segelten aber die ganze Woche durch extrem beständig auf guten Rängen. Auf Platz vier schaffte es der zweite Schweizer, Piet Eckert! So waren wir zwei Schweizer welche in die ersten Zehn segeln würden, einfach super!

Für das Medal-Race hatte ich keine taktischen Spielchen vor, gewinnen wollte ich. Nach einem relativ konservativen Start, man will sich ja keinen Frühstart einfädeln, segelte ich gut positioniert die erste Kreuz. Oben war ich an fünfter Stelle und hatte wiederum einen guten Speed auf dem kommenden Vorwind. Ich holte etwas in Distanz auf, nur einer war noch schneller. Es war Raffa, ESP 100, der spätere Weltmeister. Auf der zweiten Kreuz tat sich positionsmässig nicht viel. Die führenden fingen an sich wende-duelle zu liefern, was uns direkten Verfolger etwas aufrücken liess. Mein Versuch auf den vierten Rang vorzustossen ging in die Hose. Noch schlimmer, ich verlor sogar noch Paul, AUS 22, und damit den fünften Schlussrang. Aber das ist Sport und geht in Ordnung.

Die ganze Woche war ein unvergessliches Erlebnis. Ich lernte viele neue Namen kennen und traf alte Bekannte wieder. Dazu gutes Wetter und ein toller Wettkampf, was will man mehr?!

Resultate

Christoph Burger, SUI 7

Tag 2, Vorwind, Copyright Jiri Huracek

Tag 5, Start Medal-Race

Tag 5, Medal-Race, wenden, Copyright Berit Hainoja

Tag 4, Laufsieg in Race 6!, Copyright Berit Hainoja

Tag 5, Medal Race, erste Kreuz, Copyright Jiri Huracek

Tag 5, Medal Race, nach dem Zieleinlauf, Copyright Jiri Huracek

 

Christoph Burger5/22/2016 9:31 PMChris on Board!
5.5mIC Alpencup 2016, Sieg nach 8 Läufen mit BAH 21!!!

Zum traditionellen Saisonauftakt in Torbole am Gardasee trafen sich 13 Boote. Erfreulicherweise gab es einige neue Mannschaften aus Dänemark sowie aus Deutschland.

Der Gardasee liess wie schon letztes Jahr ausgezeichnetes segeln zu, innert drei Tagen konnten wir deren acht Wettfahrten durchführen. Unser Team, Bahamas 21, mit Mark Holowesko und Peter Vlasov traf sich bereits am Sonntag vor der Regatta um noch einige Trainingstage absolvieren zu können. Bei idealen Windverhältnissen konnten wir uns so für die Regatta, welche vom Donnerstag bis Samstag stattfand, vorbereiten.

Tag 1
Sonnenschein und Ora bis zu 4 Windstärken. Drei Läufe standen auf dem Programm. Der Kurs wurde etwas Südlicher als gewohnt gelegt. Dennoch kam auf den Kreuzen selten um die Linke, oft bevorzugte Seite, herum. Erstaunlicherweise legte die sehr professionelle Wettfahrtleitung die Startlinie sehr ausgeglichen aus. Dies ermöglichte einen Start, anders als gewohnt, auch durchaus in der Mitte der Startlinie. Uns gelangen sämtliche drei Starts sehr gut und konnten immer vorne mithalten. Wir führten jeweils jeden Lauf, jedoch sassen uns die direkten Verfolger immer sehr dicht auf den Fersen. Das Verteidigen war nicht immer einfach, jedoch gelang es uns immer vorne zu bleiben. Mit einer 2,2,4 Serie war zwar noch nichts gewonnen, jedoch auch noch nichts verloren.

Tag 2
Ziemlich genau die gleichen Verhältnisse wie am Vortag, jedoch drehte der Wind viel mehr, was die Wettfahrtleitung sogar dazu bewegte den Kurs zweimal neu auszurichten. Dies war wohl der Effekt des schlechten Wetters welches für den letzten Regattatag angekündigt war. Es galt also auf der Hut zu bleiben, denn es kam nicht selten vor, dass auch Boote über die rechte Seite durchaus erfolgreich sein konnten. Uns gelang mit den Rängen 2,1,2 ein super Tag und hatten noch kein wirkliches Streichresultat.

Tag 3
Mit 9 Punkten hatten wir gleich viele Zähler wie das andere Bahamas Team um Gavin McKinney. Es kam also zum Showdown. Das Wetter war wechselhaft und der angekündigte Regen liess die Ora nie aufkommen. Dennoch stand ein Südwind mit ca. 2-3 Bf. Dieser wehte aber viel mehr von Links als üblich. So links, dass man unter Land fast keinen Wind mehr hatte. Also ging es darum, herauszufinden wie weit man links gehen konnte, ohne aus dem Druck zu geraten. Dies gelang uns im ersten Lauf perfekt und wir rundeten wiederum als erste. BAH 22 war zu diesem Zeitpunkt weit hinten. So weit, dass wir am Schluss mit unserem dritten Rang den Sack bereits schliessen konnten und wir die Regatta bereits gewonnen hatten!! Der letzte Lauf war für uns also eine Kür, wo wir verschiedene Sachen testeten. Ein tolles Gefühl…

Der CVT organisierte wiederum einen ausgezeichneten Anlass. Einfach alles stimmte. Vielen Dank an Mark Holowesko und Peter Vlasov für die tolle Woche am Gardasee!

North Sails belegten die Ränge 1,2,5,7,8,9,10,11,12

Resultate

Christoph Burger, Torbole, 23.4.2016

 

Christoph Burger4/24/2016 12:34 AMChris on Board!
Yngling Suisse Training in Thun, 2-3 April 2016

Am Wochenende vom 2-3 April 2016 durfte ich mit 10 Yngling's ein spannendes Training im TYC durchführen. Leider spielte der Wind nicht wie gewünscht mit, trotzdem versuchten wir die erlernte Theorie während rund 6 Wasserstunden in die Praxis umzusetzen. Mit grosser Freude konnte ich mit den sehr engagierten Seglerinnen und Seglern ein tolles Wochenende verbringen. Die Theorie deckte die Vorbereitung des Boots sowie Strategisch und Taktisch wichtige Elemente ab. Während der Wasserzeit standen Trimmoptimierungen sowie massenhaft Startübungen auf dem Programm. Das ganze jeweils auf Video festgehalten und anschliessend analysiert.

Christoph Burger

Christoph Burger4/3/2016 4:09 PMCoaching
Vortrag über Trimm, YCRapperswil 18.01.2016

Am 18. Januar 2016 wurde ich vom Yacht Club Rapperswil eingeladen um über die Komplexität des Trimm's im Segelsport einen Vortrag zu halten.

Mit über 50 Anmeldungen war das Interesse sehr gross, zur Freude aller Beteiligten. Während rund zwei Stunden erläuterte ich die Bedeutung vom Trimm sowie den Einstellungs-Möglichkeiten des Riggs, der Segel sowie vom Boot.

Es wurde aufmerksam zugehört, einige Punkte vertieft diskutiert und abgerundet mit einem gelungenen Q&A Teil.

Segelsportchef und Organisator der vorbildlichen Vortragsserie vom YCR, Jürg Ryffel, schrieb:

"Der Vortrag war für alle Ausbildungsstufen und verschieden Können eine echte Bereicherung. Neben den Trimm Grundlagen, für Mast, Segel und Boot gab es auch praktische Hinweise wie man so etwas konkret anpackt und welche Schritte zuerst ausgeführt werden müssen.

Insbesondere hat der Vortrag auch aufgezeigt wie komplex der Segelsport ist. Über Sieg oder Niederlage in einer Regatta entscheidet nicht nur eine Trimmvariante sondern je nach Taktik muss eben ein Schiff auf optimale Geschwindigkeit oder dann auf maximale Höhe getrimmt werden.

Segeln ist ein Zusammenspiel aus verschieden Disziplinen.

Von Überall hab ich super Feedback erhalten;

-    Seit dem Vortrag lebe ich in einer anderen Segelwelt

-    Jetzt weiss ich endlich für was der Durchhang im Vorstag gut ist

-    Auch die Profis verlassen sich z.T auf's Gefühl, das gefällt mir und das konnte man sehr gut heraushören"

 

 

 

 

 

Wäre so ein Vortrag auch etwas für Sie? Gerne stehe ich für weitere Auskünfte zur Verfügung!

Christoph Burger, North Sails Schweiz, christoph.burger@northsails.com , 079 277 75 13

Christoph Burger1/21/2016 11:34 AMProdukte News
Besuch in der Mega-Loft von North Sails in England, im Dez. 2015

Präsenz zeigen

Charlie Cumbly und Scott Derham hiessen uns willkommen

Service Abteilung

Insgesamt 52'000m2 stehen zur Verfügung

Plotten, Cutting

One Design, hier die Fertigung eines FINN Segel

Segellatten

Ein weiteres FINN-Segel

Mould Only 5.5mIC, so treffen die Membrane aus den USA und Sri Lanka ein bevor sie gefertigt werden

Big Boat, auch Comanche wurde hier betreut

Christoph Burger12/15/2015 11:20 AMProdukte News
Jahresrückblick 2015

Das Jahr 2015 stellte sich als äusserst Erfolgreich heraus.


Schweizermeisterschaften / WM / EM und Distrikt-Meisterschaften

5.5mIC

SILBER an der Schweizermeisterschaft, New Moon BAH 21 mit Mark Holowesko und Peter Vlasov in Romanshorn

FINN

SILBER an der Schweizermeisterschaft in Ipsach

STAR

GOLD Distrikt 9 Meisterschaft mit Renato Marazzi in San Remo ITA

 

Weitere Nationale und internationale Erfolge

5.5mIC

SIEG am Alpencup auf Blue Moon BAH 21 mit Mark Holowesko und Peter Vlasov in Torbole ITA
Rang 4 an der Deutsch/Holländischen Meisterschaft auf Shaolin SUI 226 mit Rolf Kellenberger und Hans Von Werdt in Flensburg GER
Rang 6 an der Weltmeisterschaft auf Zicca SUI 201 mit Tobias Isler und Mathias Dahlman in Schweden

FINN

SIEG an der Internationalen FINN-Regatta in Annecy FRA
SIEG an der Internationalen Niederhornkanne in Thun SUI

STAR

Lauf Sieg am Star Lake Grand Slam mit Renato Marazzi in Grandson SUI
SIEG am Herbstpreis in Thun

Drachen

SIEG an der Jungfrautrophy auf Tachiston SUI 297 mit Norbert Stadler und Urs Burger in Thun SUI

Informationsreiche und detaillierte Berichte zu diesen und weiteren Regatten findest unter der Rubrik "Blog" auf meiner Homepage www.burgersailing.ch

 

Produkte

Für dieses Jahr haben wir eine neue Superleichte-Fock für den 5.5mIC entwickelt. Ziel war es etwas mehr Druck für die doch sehr schweren Boote generieren zu können. Die Neue Fock kann bis 12kn TWS gesegelt werden, die ersten Resultate sind sehr vielversprechend und ergänzen die Segel-Garderobe optimal. In Zukunft wird es weitere Entwicklungs-Schritte geben. Ein Internationales Top Team hat die nötige Bereitschaft bestätigt. Es wird also bald mehr Neuigkeiten diesbezüglich geben.

Neu sind auch die Haus Internen entwickelten FINN-Segel Materialen der letzten Generation Xi. Diese speziell auf die Vorlieben für den FINN entwickelten Stoffe haben bereits kurz nach Einführung beachtliche Resultate der Olympischen FINN Spitzenleute eingefahren. Letzte Woche gewann Giles Scott aus England überlegen die Weltmeisterschaft in Neu Seeland.

Trainings

Dieses Jahr führte ich wiederum mehrere Training durch. Im Frühjahr ein zweitägiges Training für die Drachenflotte Thunersee. Jeweils gab es Theorie-Blöcke, gefolgt von Wassertrainings und der Umsetzung des erlernten. Video-Analysen wurden zum Verbessern des Trimm und der Manöver angewendet. Im 5.5mIC trainierte ich verschiedene Teams, hauptsächlich in Kombination und im Vorfeld der Regatten.

 

 

Christoph Burger 12/2015 North Sails

 
Christoph Burger12/3/2015 2:22 PM
FINN Lebkuchenregatta TYC, 31.10 – 01.11 2015

Der Wind spielte einmal mehr nicht mit am letzten Regatta-Wochenende in Thun.

Tag 1
Kein Wind, kein Lauf. Nur Nebel, wir sind nicht einmal ausgelaufen…

Tag 2
Diesmal löste sich der lästige Nebel früh auf, jedoch bekämpften sich die Bise und der Föhn. Das Resultat war ein Sprintlauf bei einem halben Bf. Mir gelang ein super Start, jedoch nahm der Druck in unbeständige Richtung rasch ab. So rutschten wir mehr oder weniger motiviert über den Parcours bis wir endlich erlöst wurden. Zu einem weiteren Lauf kam es nicht mehr.

Die Rangliste

Euer Christoph

Christoph Burger11/2/2015 9:01 PMChris on Board!
Herbstpreis Thun im Star, 10-11 Oktober 2015, Sieg nach zwei Laufsiegen in zwei Läufen!

Zusammen mit den 5.5mIC und den Drachen reisten 10 Star-Boote an den traditionellen Herbstpreis in den TYC am Thunersee.

Der Hochnebel sollte sich nur am Sonntag auflösen und das Wochenende generell von Leichtwind gekennzeichnet werden.

Am Samstag segelten wir schlussendlich einen Lauf in einem leichten Süd-Wind. Dieser war jedoch nicht sehr ausgewachsen und drehte zudem regelmässig. Die favorisierte Pin-End Seite der Startlinie liessen wir uns nicht entgehen und arbeiteten uns danach durch die Mitte der ersten Kreuz. Bennu Seger und Res Honegger sassen uns jedoch dicht auf den Fersen. Am Schluss ging aber alles auf und wir gewannen diesen Lauf mit einem soliden Vorsprung. Für einen weiteren Lauf reichte das Tageslicht leider nicht mehr aus.

Am Sonntag war bis Mittag totale Flaute. Erst gegen 12h30 Uhr kam etwas die Sonne durch die Wolken und Bruno Barthlomé liess auslaufen. Die Zeichen für eine Thermik standen gut. So konnten wir im aufbauenden Wind einen schönen Lauf segeln. Startlinie wiederum am Pin-End bevorzugt, jedoch schien die Startkreuz über Rechts zu gehen. Wir starteten daher als oberstes Boot und wendeten sofort nach dem Start. Nur ein Boot, Res Honegger, kam von der Mitte her gefährlich nahe. Diesen überholten wir auf dem ersten Vorwind und konnten somit auch den zweiten Lauf nach Hause bringen. Für einen weiteren Lauf reichte die Zeit leider nicht mehr.

Einen grossen Dank an den TYC und den GYC für das durchführen der Regatta. Danke auch an Renato Marazzi an der Vorschot!

Resultate

Christoph Burger10/11/2015 9:17 PMChris on Board!
5.5mIC Schweizermeisterschaft, 1-4 Oktober 2015, Silber mit BAH 21!

Die SM der 5.5mIC fand zusammen mit den H-Booten und der Esse850 in Romanshorn statt. Als wir in Romanshorn angekommen waren, verabschiedete sich die Bise, welche während fünf Tagen zuvor für super Segelbedingungen gesorgt hatte, allmählich. Wir nutzten den Mittwochabend noch für ein kleines Training. Fünfzehn Boote fanden den Weg zum Bodensee inkl. drei ausländischen Gästen. Ich segelte mit Mark Holowesko und Peter Vlasov auf "New Moon", BAH 21. Nach dem Sieg in Torbole im Frühjahr waren wir parat für die Aufgabe.

Tag 1 und 2

Keine Läufe mangels Wind. Die Wettfahrtleitung versuchte es ein paar Mal, leider ohne Erfolg.

Tag 3

Vier Läufe in 5-0 Knoten. Leichtwind aus Osten. Den Wind gibt es eigentlich gar nicht, hörten wir von den Lokalen Segler sagen. Super… . Die Kurse waren sehr kurz, es konnte gesegelt werden, jedoch gab es immer wieder grössere Druckunterschiede. Das Positionieren im Feld und der Start waren die zwei wichtigsten Faktoren um erfolgreich zu sein. Im ersten Lauf wurden wir beim Startboot nicht reingelassen und mussten beim Startschuss auf der falschen Seite des Start-Bootes zur Wende sowie zur darauf folgenden Halse ansetzten. Beim zweiten Anlauf klappte es dann und wir nahmen die erste Kreuz mit einem Rückstand in Angriff…. . Wir holten noch einige Boote, mussten jedoch die Serie mit einem unnötigen siebten Platz beginnen. Dieser Fehler sollte uns nicht mehr passieren und gewannen den darauffolgenden Lauf souverän! Der Start war perfekt und wir übernahmen die Führung schon auf der ersten Kreuz. Der dritte Lauf, der Wind wurde immer schwächer, gelang uns ebenso gut, jedoch liessen wir dieses Mal zwei Boote durch. Auf dem Vorwind galt es nun etwas höher zu segeln, damit der Druck aufrecht gehalten werden konnte. Dies unterschätzten wir ein wenig und Halsten etwas zu früh weg. Die Quittung kam mit den zwei genannten, verlorenen Booten. Der vierte Lauf wurde abgekürzt und bei praktisch null Wind zu ende getümpelt. Wir wendeten auf den Kreuzen ein paar Mal zu oft, in der Hoffnung etwas bewirken zu können. Dies bezahlte sich aber ganz und gar nicht aus. Wieder Platz sieben.

Tag 4

In der Nacht zog Regen auf. Die Front brachte den erhofften Süd-Wind. Bei schönen 10 Knoten inkl. Dauerregen konnte zum fünften Lauf gestartet werden. Wiederum hatten wir einen perfekten Start und konnten die Anlege-Linie zur ersten Tonne gut einschätzen. Diesen ersten Lauf gewannen wir mit einem souveränen Vorsprung. Den letzten Lauf der Serie starteten wir wiederum bei schönem Wind, ca. 8 Knoten hatte es noch. Dieses Mal wurden wir aber von einem Vortrittsberechtigten Boot vom Wenden abgehalten und überstanden die erste Tonne um ca. 10 Bootslängen. Dies war genug um zwei Boote vorbei zu lassen. Zwischenzeitlich konnten wir uns auf den zweiten Rang verbessern. Wir wollten und mussten aber unbedingt gewinnen und entschlossen uns auf dem letzten Vorwind etwas mehr Risiko zu nehmen. Es klappte nicht ganz und verloren den vorher erkämpften Rang wieder. Rang drei am Schluss.

Die Serie über sechs Läufe wurde durch extreme Leicht-Wind Verhältnisse geprägt, zwei Läufe waren am Limit. Der Wettfahrtleitung unter Ralph Müntener konnte aber kein Vorwurf gemacht werden. Er und sein Team haben alles aus den Verhältnissen herausgeholt!

Mit dem zweiten Rang können wir zufrieden sein, jedoch waren diese Verhältnisse für unser "junges" Team sehr fordernd. Gratulation an sämtliche Teilnehmer! Schweizermeister wurde Bernard Haissly vor uns und "Häsu" Schmid. Bemerkenswert ist auch der vierte Rand von André Bernheim. Er segelt ein Evolution Boot aus dem Jahr 1993, super!

Christoph Burger

BAH 21, Mark Holowesko, Peter Vlasov, Christoph Burger

Happy Skipper

Christoph Burger10/4/2015 10:40 PMChris on Board!
SM FINN, 17-20 September 2015, am Schluss die Silbermedaille…!

 

Die Finn SM fand dieses Jahr auf dem Bielersee statt. Die Anlage vom BASPO in Ipsach wurde kurzum zum FINN-Mekka. Die Anlage bietet wirklich alles, ein idealer Ort um solche Anlässe durchzuführen. Die Finn-Flotte Bieler See hat einen tollen Job gemacht, insgesamt konnten wir sechs Wettfahrten segeln.

Tag 1
Es sollte der Windreichste Tag sein. Demzufolge wollte die WFL um Andreas Ringli möglichst viele Wettfahrten durchführen. Am Schluss wurden es deren 3 für den ersten Tag. Der Wind, W bis SW, 2-4 Bf. pendelnd, forderte die Segler. Ich brauchte den ersten Lauf um herauszufinden, was die lokalen "Kräks" bereits wussten. Die rechte Seite zahlte sich mehrheitlich aus. Rang 4 im ersten Lauf für mich. Danach kam ich immer besser in Fahrt und vermochte es in den Winddreher und Druckunterschieden einen Ersten und Zweiten Rang heraus zu fahren.

Tag 2
Nach längerem warten an Land liefen wir aus. Wir konnten eine Wettfahrt bei ca. 4-8 Knoten segeln. Ich hatte einen tollen Start und konnte diese Wettfahrt souverän gewinnen. Somit war ich nach vier Läufen auf dem ersten Zwischenrang.

Tag 3
No wind, no race

Tag 4
Diverse Wind-Prognosen sagten eine Bise von 2-4 Bf. voraus. Leider setzte sich diese nie richtig durch. Somit hatte es zu viel Wind um nicht zu segeln, aber wirklich schön war es nicht. 1-2 Bf., grosse Druckunterschiede und Winddreher von bis zu 40 Grad waren nicht selten anzutreffen. Für den Titel kamen noch drei Namen in Frage. Neben mir, Christoph Christen und Peter Theurer. Letzterer gewann den ersten Lauf des Tages. Ich schaffte einen vierten Rang und Christen musste sechs Punkte zählen. Somit kam es im letzten Lauf zum Showdown. Falls es alle drei nicht schaffen sollten in die ersten Sechs zu kommen, hätte ich gewonnen. Falls nicht, dann musste ich Christen schlagen und Theurer durfte nur zwei Ränge vor mir sein. Ich hatte einen guten Start und war in den ersten Fünf an der ersten Tonne. Meine Konkurrenten waren ca. in 20igern. Direkt hinter mir hatte ich aber viele andere Konkurrenten von denen ich mich auf dem Vorwindkurs etwas freihalten musste. Christen profitierte davon und konnte Distanz und Plätze gut machen. Nach der Lee-Tonne wählte ich die bis jetzt ausnahmslos bevorzugte Rechte Seite für die letzte Kreuz. Christen wendete weg und versuchte sein Glück auf der linken Seite. Er wurde mit einem massiven Linksdreher und neuem Druck eingedeckt. Ich hatte die Serie innert 2 Minuten verloren und konnte nur noch zuschauen wie er sich sogar den Laufsieg holte. Ich mache mir keine Vorwürfe, habe am letzten Tag wirklich stark gesegelt, aber dieses Mal nicht stark genug. Das ist Sport und manchmal klappt nicht alles wie man sich es vorstellt. Ich gratuliere Christoph Christen zum Schweizermeister und Peter Theurer zum dritten Rang!

Am ersten Tag segelte ich mit dem Xi-4, am zweiten Tag mit dem Xi-2L. Am vierten Tag hätte ich wiederum besser das Leichtwindsegel Xi-2L gesegelt.

Nächstes Jahr findet die SM in Thun statt, es kann mit bis zu 100 Finnen gerechnet werden!

Christoph Burger

Fotos; Copyright Martin Kobel

    

 

 

 

 

    

Christoph Burger9/20/2015 10:11 PMChris on Board!
Star Sailors League Grand Slam in Grandson, SM 2015, 7-12 September

Die diesjährige Schweizermeisterschaft im Star wurde in Zusammenarbeit mit dem ersten Grand Slam "lake" der SSL in Grandson durchgeführt. Zusammen mit Renato Marazzi nahm ich dieses Abenteuer in Angriff. Das Feld war sehr stark besetzt und wir wussten, dass es nicht einfach sein würde ganz vorne mitzumischen. Vor allem fehlten uns im Vergleich zu den Anderen die Wasserstunden zusammen. Wir segelten lediglich die Distrikt im Frühjahr in San Remo und die Rostige Kanne im Juli als Vorbereitung. Beide Serien waren durch wenig Wettfahren gekennzeichnet.

Tag 1
Die 68 Teilnehmer erwartete eine schöne Bise, welche gleich vier Wettfahren erlaubte. Die Hauptschwierigkeit waren die Starts. Wir kamen niemals optimal weg und mussten unseren Weg durch die anderen Boote suchen. Auf dem Vorwind-Kurs war jeweils freies Pumpen ab 6 Knoten Wind erlaubt. Dies ermöglichte uns immerhin auf diesen Kursen etwas Boden gut zu machen. Alles in allem war es aber ein enttäuschender Tag. Am Abend vermassen wir nochmals das Boot um sicher zu gehen, dass für den zweiten Tag alles stimmte.

Tag 2
Bessere Starts und ein Höhepunkt in Wettfahrt 6! Wiederum hatte es Bise an diesem Tag. Zwar nicht mehr ganz so stark, jedoch immer noch super Bedingungen. Im ersten Lauf kamen wir endlich wie erwünscht weg. Wir konnten unsere Strategie umsetzen und beendeten die Wettfahrt auf dem zufriedenstellenden neunten Rang. Im zweiten Lauf feilten wir nochmals an der Start-Taktik und es ist uns gelungen perfekt von der Linie weg zu kommen. Zwar sahen die Rechtsfahrenden Boote auf dem Tracker besser aus. Was man aber darauf nicht sah war, dass fast in jedem Lauf die Amwind-Kurse über Links führten. Dies vor allem dank dem besseren Druck von Links in der oberen Kreuzhälfte. So musste man eine Weile warten bis man unsere Namen zuoberst auf der Liste sah. Uns gelang es den schwierigen Weg nach Links, schwierig deshalb weil alle dahin wollten, optimal zu gestalten. Die Führung gaben wir nur einmal kurz an Xavier Rohart ab, aber bereits auf dem Vorwindkurs holten wir den entscheidenden Vorsprung, was uns schlussendlich zum Laufsieg führte! Der Dritte Lauf war danach wieder etwas schwieriger. Unter Black Flag starteten wir inmitten von fünf Booten unter denen sich auch einige Frühstarter befanden. Wir hielten uns also ein wenig zurück, mit dem Vorteil keinen Frühstart gehabt zu haben, aber mit dem Nachteil dass wir nicht zuvorderst im Feld wegkamen. So konnten wir nicht frei segeln und mussten wiederum hart kämpfen.

Tag 3
No Wind no Race.

So blieben wir auf dem 22 Schlussrang. Einen Tag mit vier Läufen ohne Wettkampfpraxis war für unser Team zu viel des Guten. Am zweiten Tag konnten wir uns markant steigern und segelten einen tollen neunten Rang heraus und eben den Laufsieg, dies war unbestritten der Höhepunkt!!!

Es ist unglaublich was die SSL für den Segelsport alles aufwendet. Sämtliche Regatten wurden Live übertragen und kommentiert. Jeden Abend stand ein Rahmenprogramm für die Segler, deren Gäste und Segel-interessierten parat. Die Eröffnung war im Olympischen Museum in Lausanne, gespickt mit Namen wie dem IOC Präsident Herrn Bach oder Dennis Conner, Amerikas Cup legende. So macht segeln Spass und es bleibt zu hoffen, dass die Pläne der SSL aufgehen und noch lange anhalten!

LINK, Kurze Zusammenfassung von Tag 2 mit Kommentar von Christoph Burger

LINK Resultate

Christoph Burger

Burger/Marazzi in Führung im sechsten Lauf! Copyright SSL

Perfekt getrimmt uns schnell… Copyright SSL

Burger Marazzi, vor Mendelblatt (USA) und Rohart (FRA), sie konnten uns nicht mehr einholen… Copyright SSL

Bugnumer 18, Burger/Marazzi, Copyright Christophe Launay

Christoph Burger9/13/2015 9:31 PMChris on Board!
5.5mIC Weltmeisterschaft, 24-28 August 2015, Nyanshamn Schweden, Platz 6 on board Zicca SUI 201

Die diesjährige Weltmeisterschaft der 5.5er fand im hohen Norden, in einem hübschen Hafen-Städtchen namens Nyanshamn statt. 30 Teilnehmende Teams segelten den Weltmeistertitel unter sich aus.

Dieses Jahr segelte ich mit Tobias Isler auf seiner Zicca, eines der ersten modernen Boote aus der Wilke Werft. Das Boot befindet sich aber in einem einwandfreien Zustand und kann in gewissen Bedingungen wie sich herausgestellt hat, noch immer mit den neueren Booten mithalten. Als dritten Mann hatten wir Mathias Dahlmann aus Finnland im Boot. Mit ihm habe ich schon manche Regatten gesegelt und als Team verstanden wir uns auf Anhieb grossartig.

Tag 1.
Ein schöner Ost-Nord-Ost Wind bescherte uns mit 10-14 Knoten schönste Segelbedingungen. Die Startlinien waren in beiden Läufen perfekt ausgelegt und der Kurs mit einer angemessenen Läge von ca. 1.5 Meilen lang genug. Wir waren früh genug auf der Regattabahn um unsere Hausaufgaben zu machen und fanden ziemlich früh heraus, dass die rechte Seite bevorzugt sein muss. Es drehte nur wenig, somit war es umso wichtiger, dass wir uns im Feld gut positionierten und beim Start kein unnötiges Risiko nahmen. So fühlten wir uns auf beiden Start-Kreuzen gut und konnten auf der rechten Seite die nötigen Meter herausholen. Mit einem neuen Team ist es am Anfang nicht immer einfach bis man sich ein wenig an einander gewöhnt hat. Somit waren wir mit einem 6 und eine 4 Rang sehr zufrieden.

Tag 2.
Am zweiten Tag segelten wir wiederum auf Kurs C, der ohne Einschränkungen auf das offene Meer gerichtet ist. Mit 15-18 Knoten hatte es ein wenig mehr Wind, aber vor allem auch einen swell gegeben. Wir hatten super tolle Vorwindkurse mit einigen Surf-Einlagen. Die Windrichtung hatte sich ca. 25 Grad weiter von rechts eingependelt als am Vortag. Der Wind hatte jedoch noch immer einen rechts-bias. Den ersten Lauf führten wir nach einem guten Start rund über die Hälfte des Kurses. Nur Kristian Neergard, welcher schlussendlich Weltmeister wurde konnte uns noch einholen, wir konnten einen super zweiten Rang feiern! Den zweiten Lauf führten wir wiederum bis zur ersten Luv-Marke an, danach führte aber ein Fehl-Verhalten zu einem Strafkringel und wir verloren rund 5 Plätze. Danach wollten wir auf dem Vorwind-Kurs ein wenig zu viel und produzierten einen Sonnenschuss. Dies war übrigens der erste meiner Karriere auf dem 5.5mIC… Der Spinnaker verwickelte sich um das Vorstag und der Spinnaker-Baum brach in zwei Stücke. Somit sind wir zwar an diesem Tag super gesegelt, hatten aber mit einem 2 und 11 Rang einige Punkte zu viel auf dem Konto. Trotzdem gewannen wir im Gesamtklassement einen Platz und waren nun vierte!

Tag 3.
Mathias verletzte sich am Vortag am rechten Knie, so dass er für eine Kontrolle zum Arzt musste. Zum Glück wurde nichts Schlimmes diagnostiziert. Jakob Gustaffson, mit ihm habe ich letztes Jahr die WM gewonnen, konnte ihn spontan ersetzten. Der Wind drehte über Nacht nach Süd-Westen und war ca. 14 Knoten stark. Wir wechselten zum Landumgebenen Kurs B. Dies hiess weniger Wellen, dafür mehr Dreher. Wir starteten relativ konservativ und konnten uns gute Positionen im Feld sichern. Einen soliden sechsten Platz erreichten wir am Schluss. Unser Team meisterte auch diese Aufgabe mit Bravur. An diesem Tag wurde zu keinem weiteren Lauf mehr gestartet.

Tag 4.
Mathias war zum Glück wieder Segelbereit. Der Wind blies aber bis zu ca. 25 Knoten ganz schön ordentlich. Kurs B, mit fast keinen Wellen war wieder angesagt. Wir taten uns schwer, zu schwer um an den guten Resultaten der Vortage anzuknüpfen. Nach jeweils guten Starts kamen wir in beiden Läufen in ungewollte Situationen. Ein paar unnötige und kostspielige Manöver spülten uns dann weit nach hinten. Zudem war unser Top-Speed nicht gut genug um ganz vorne mithalten zu können. Mit den Rängen 17 und 9 punkteten wir ganz ordentlich. Zwischenrang 6 war aber noch immer ausgezeichnet. Es ging darum wieder Kräfte zu tanken und sich auf den Letzten Lauf vorzubereiten.

Tag 5.
West-Süd-West Wind mit ca. 12-14 Knoten auf Kurs B. Der Wind drehte aber mit bis zu 25 Grad deutlich mehr als an allen anderen Tagen. Die Positionierung im Feld war also wichtiger denn je. Uns gelang kein optimaler Start konnten uns aber bald auf die gewollte rechte Seite freisegeln und waren in den Top drei an der ersten Kreuz. Zwei Boote mit vortritt kommend wurden zu wenig beachtet, was für uns wiederum ein Strafkringel zufolge hatte. Dies kostete uns mindestens zehn Positionen. Auf der zweiten Kreuz segelten wir aber sehr stark, so dass wir den Anschluss an die Spitze wieder fanden und an vierter Position runden konnten. Danach begann ein toller Positions-Kampf bis ins Ziel. Ein kleiner Fehler kostete uns kurz vor dem Ziel noch zwei Plätze und beendeten den Lauf auf dem vierten Rang.

Die Weltmeisterschaft beendeten wir schlussendlich auf dem sehr guten 6 Platz. Eine exzellente Segelwoche mit wunderschönen, windreichen und langen Läufen. An den meisten Tagen waren wir von 09h30 Uhr bis 16h30 Uhr auf dem Wasser. Jeden Abend wurden wir mit einem genussvollen Buffet verwöhnt. Die Stimmung war ausgezeichnet und alle Segler gehen mit guten Erinnerungen wieder nach Hause.

Gewonnen wurde die Regatta mit 1,1,1,1,1,1,1 von Kristian Neergard und seinem Team. Eine unglaubliche Leistung, herzliche Gratulation. Silber ging an Gavin McKinney (BAH) und Bronze ging an Mar Holowesko (BAH). Sämtliche drei Teams waren mit North Segel dem Rest des Feldes deutlich überlegen!

Resultate

Christoph Burger, im Flugzeug nach Genf…;-)

Vorwind am zweiten Tag

 

 

Team Zicca SUI 201, vlnr, Mathias Dahlmann, Christoph Burger, Tobias Isler


 

Christoph Burger8/29/2015 12:34 AMChris on Board!
FINN – Sieg an der Niederhornkanne im TYC, 10-12. Juli 2015!

Mit 46(!) gemeldeten Finn wurde der erste Nationale Regattahöhepunkt aller Ehre gerecht. Die Finn-Flotte Thunersee organisierte wiederum einen tollen Event, das Wetter spielte mit und die gesellschaftlichen Anlässe passten.

Tag 1

Mit etwas Verspätung konnten wir in einem schwachen Westwind zwei Läufe segeln. Mit Verspätung deshalb, weil der Süd-Wind, auch "Ober" genannt, länger durchhielt als sonst. Interessanterweise konnte man über beide Seiten zum Erfolg kommen, was nicht auf eine reine Thermik hindeutete. So war nicht von Anfang an klar welche Seite sich jeweils durchsetzen würde. Mit den Rängen 3 und 2 gelang mir ein ordentlicher Start in die Serie.

Tag 2

Den Morgen verbrachten wir mit Kaffee trinken im Club. Gegen Mittag empfing uns ein straffer Westwind mit einer Stärke von 3-5Bf. Es sollte den ganzen Tag so bleiben und wir hatten drei wunderschöne Wettfahrten. Die Linke Seite lockte wieder und wurde durch die ca. 20 Grad bevorzugte linke Startlinienseite noch attraktiver. Ich traute dieser Sache nicht ganz und versuchte es über Mitte-Rechts. Dies war nicht schlecht und rundete die erste Tonne in den ersten fünf, nachdem ich mich wegen eines Regelverstosses entlasten musste. Am Schluss reichte es für Rang drei. Der zweite Lauf wurde nach dem ersten Versuch schlussendlich unter Schwarzer Flagge gestartet. Dort unterlief mir ein unnötiger Fehler und fand erst im Ziel heraus dass auch ich zu früh über der Startlinie war. Den schönen Vorsprung welchen ich herausgefahren hatte war also nur etwas für das Gemüt. Im letzten Lauf klappte dann alles wie geplant und ich konnte einen souveränen Lauf-Sieg feiern.

Tag 3

Alle freuten sich wieder auf einen schönen Thermik-Tag. Diese kam zwar, aber irgendwie war der Wurm drin. Eventuell war es zu heiss, oder der gestrige Isobaren-Wind brachte die nötige Unterstützung nicht mehr. Der Wind war wiederum schwach und drehend. Ich durfte mir keine Ausrutscher mehr leisten, da ich nach dem Frühstart jeden Rang zählen musste. Im ersten Lauf war wiederum die Linke Seite der Startlinie bevorzugt. Einige meiner Konkurrenten um den Gesamtsieg versuchten die klassische Rechte Seite mit der Hoffnung auf den Rechtsdreher. Ich handkehrum entschied mich für die bevorzugte Startlinien-Seite, gewann den Pin-End Start und ging über Links. Es stellte sich bald heraus, dass es eine weise Wahl war und konnte den Lauf gewinnen. Mit zwei Punkten Vorsprung auf den Zweiten im Gesamtklassement nahm ich den zweiten Lauf in Angriff. Mittlerweilen hatte es ein wenig mehr Wind. Dieser hatte sich etwas mehr von rechts eingependelt. Dies veranlasste mich den Startlinienvorteil sausen zu lassen und die Rechte Seite auf der Start-Kreuz zu suchen. Das war ein Fehler und rundete die erste Bahnmarke weit hinten im Feld. Zum Glück waren alle Favoriten um den Gesamtsieg hinter mir. Um zu gewinnen musste ich aber in die ersten neun kommen. Ich machte mich also auf die Aufholjagd. Der Wind schlief nun zwischenzeitlich fast ein, dann kam wieder Druck von rechts und wenig später von links. Es kostete einige Nerven. Schlussendlich brachte mir die Rechte Seite auf der Zielkreuz den erhofften Dreher mit neuem Druck und konnte den Lauf auf dem siebten Rang beenden. Eine super-spannende Ausgangslage bis zum Schluss!

Ein schönes, erfolgreiches Segelwochenende mit 7 Läufen bei allen Winden. Ich habe am ersten Tag das RIO-1.5P gesegelt und an den anderen Tagen das Xi-1 Modell. Natürlich von North Sails, what else…?!!

Christoph Burger

Resultate

Die Sieger, vlnr. 2ter Christoph Christen, 1ter Christoph Burger, 3ter Jan Eckert

Christoph Burger7/12/2015 10:23 PMChris on Board!
5.5mIC Deutsch/Holländische Meisterschaft mit Shaolin SUI 226, 3-6 Juli 2015 Flensburg, GER

Dieses Jahr durfte ich die Meisterschaft zusammen mit Rolf Kellenberger und Hans von Werdt auf Shaolin segeln. Nach eineinhalb Jahren in Torbole die zweite Regatta in dieser Mannschafts-zusammen-setzung. Ich segelte wie gewohnt in der Mitte, Rolf steuerte und Hans kümmerte sich um das Vorschiff.

Mit über 30 Boten konnten wir uns auf einen tollen Anlass freuen. Wir wurden nicht enttäuscht. An Land sowie auf dem Wasser bot die Organisation einen Top-Event. Neben uns starteten vierzehn 12m Yachten zur Europameisterschaft. Die Drachen-Klasse segelten um den Deutschen Amateur Titel.

Tag 1
Gleich zu Beginn begrüsste uns die Flensburger Förde mit 20-25 Ostwind. Zwei Läufe wurden gesegelt und wir hatten mit einem Lauf-Sieg einen perfekten Start in die Serie. Taktisch clever gesegelt und die Bootsgeschwindigkeit passte auch. In beiden Läufen hatte die Startlinie einen leichten Pin-End Bias, trotzdem zahlte es sich aus in der oberen Startlinien-Hälfte zu starten um auf die bevorzugte rechte Seite zu kommen. Die klappte beim zweiten Start nicht optimal und wir mussten uns mit einem siebten Lauf-Rang zufrieden geben.

Tag 2
Gleiche Windrichtung, aber mit 4-6 Knoten deutlich leichter. Der Wind vom Vortag hatte erhebliche See-Gras Mengen zur Folge welche sich unkontrolliert über der Regatta-Bahn verteilt hatten. Nach einem perfekten Start übernahmen wir wiederum auf der ersten Kreuz die Führung, welche wir aber kurz vor der ersten Luv-Tonne abgeben mussten. Mit einer Bootslänge Rückstand nahmen wir den Vorwind in Angriff. Diesen Segelten wir taktisch nicht optimal, was uns einige Plätze kostete. Weiter aber nicht schlimm, da wir noch immer den Kontakt zu den Vordersten hatten. Auf der zweiten Kreuz verfing sich dann ein Büschel vom See-Gras in unserem Kiel wodurch uns ca. 1.3 Knoten unter unserm Target-Speed lagen. Eine unangenehme Situation die uns schlussendlich einen zehnten Rang brachte. Es blieb bei diesem bei diesem einen Lauf.

Tag 3
Wiederum Ostwind mit 10-14 Knoten, ein Traum. Drei Läufe. Die Startlinie passte jeweils ziemlich genau. Uns gelang ein guter erster Start und wir konnten bald die Führung übernehmen. Auf dem letzten Vorwind-Kurs machten wir einen taktischen Fehler, da wir auf dem zweitletzten Bahnschenkel, also auf dem letzten Vorwind-Kurs die Ziellinie nicht überqueren durften. Das kostete uns den zweiten Lauf-Sieg, wurden aber locker sehr guter Zweiter in diesem Lauf.
Im zweiten Lauf setzten wir den Start in den Sand und mussten uns von weit hinten im Feld nach vorne kämpfen. Mit einem neunten Rang in diesem Lauf konnten wir unter diesen Umständen zufrieden sein.
Der dritte Lauf passte dann wieder perfekt und wir konnten unseren zweiten Lauf-Sieg mit einem Riesen-Vorsprung feiern!

Nach dem dritten Tag lagen wir auf dem vierten Zwischenrang, nur zwei Punkte hinter dem Führenden. Die ersten sechs Boote lagen nur zwei Punkte auseinander. Eine super-spannende Ausgangslage für den letzten Tag an dem zwei weitere Wettfahrten angesagt waren. Leider blieb der Wind aus und wir konnten nicht mehr segeln…

Natürlich konnten wir, wie wohle alle anderen fünf Boote auch, die fehlenden zwei Punkte die zum Sie fehlten ausfindig machen. See-Gras und kleine taktische Fehler verunmöglichten in unserm Fall den Sieg in dieser Serie. Trotzdem sind wir sehr zufrieden mit diesem Resultat. Ein herzliches Dankeschön an Rolf und Hans für diese super Zeit im Norden.

Rangliste

90% der ersten zehn Boote vertrauten North Sails!!!

Christoph Burger, verfasst auf der langen nach Hause-Fahrt

Siegerfoto nach einem unserer Laufsiege…!

Unser Vorsprung beim letzten Lauf des dritten Tages… (ja wir hatten Zeit für ein Foto ;-))

Meter Klassen halten zusammen. Im Schlepp am letzten Tag der Vema III welche einst Odd Roar Löfterod gehörte.

Christoph Burger7/6/2015 3:22 AMChris on Board!
Drachen Jungfrautrophy 2015, TYC Thun, Sieg in sämtlichen Wettfahrten!!!

Ich hatte das Vergnügen die Mannschaft um Tachiston, SUI 297, mit Norbert Stadler und Urs Burger für die diesjährige Jungfrautrophy zu komplettieren.

Mit 17 Drachen am Start versprach es eine spannende Serie zu werden. Am Samstag bescherte uns die über der Schweiz liegende Nord-West Strömung mit Hilfe der lokalen Thermik wunderschöne 2-4 Bf. Gleich drei Läufe konnten gesegelt werden.

Bei sämtlichen Starts war die rechte Startlinienseite zwischen 5-15 Grad bevorzugt. Der Kurs war aber gut im Wind gelegen und man konnte über beide Seiten gewinnen oder auch verlieren. Wir hielten uns, ausser bei den Starts, in der Mitte des Kurses auf und hatten dadurch die Optionen offen. Das zahlte sich aus, denn die Boote welche extrem rechts oder links suchten, waren nie besonders gut bedient. Wir segelten schnell und taktisch clever, befanden uns gut im Feld positioniert und nutzten die Gelegenheiten zu unseren Vorteilen. Der Druck des Windes war nicht konstant, so galt es auch auf dem Vorwind-Kurs die Dreher und den Winddruck gut zu lesen. Nicht selten konnten wir auf den dort den entscheidenden Vorsprung herausholen, was uns drei Siege bescherte.

Der Tag wurde im Clubhaus bei einem gemütlichen Beisammensein und einem feinen Essen abgerundet.

Am zweiten Tag liefen wir gegen 11h00 Uhr aus. Vom Westen her war Wetter-Besserung angesagt. Der Regen vom Morgen blieb in den Bergen hängen und sorgte dadurch für den nötigen Druck-Unterschied, denn gegen Bern hatte es nur noch wenig Bewölkung. Das Resultat war ein wunderschöner "Ober-Wind" wiederum mit gegen 4Bf. welcher gegen den Nachmittag etwa auf 2 Bf. abflaute. Es ist doch eher eine Rarität, dass der Wind über einen ganzen Tag hinhält, aber am Sonntag klappte es. Es waren wiederum super schöne Segelbedingungen. Diesmal waren bei sämtlichen Läufen eher die Linke Start-Linien Seite bevorzugt, jedoch kam nicht selten der Druck mit neuem Wind von rechts. Dies machte die Startwahl nicht einfach und wir entschieden uns in der Mitte zu starten um wiederum alle Optionen zu haben. Das zahlte sich im ersten Lauf aus und wir verzeichneten einen weiteren Lauf-Sieg. Der fünfte Lauf starteten wir ganz Rechts, da sich der Wind rund 20 Grad weiter Rechts einpendelte als noch im Ersten. Mit einem genialen Start als oberstes Boot, konnten wir auch den fünften Lauf mit einem schönen Vorsprung gewinnen. Zum letzten Lauf traten wir nicht mehr an, da wir die Regatta bereits gewonnen hatten.

Fünf Siege in Fünf Wettfahren bei traumhaften Segel-Bedingungen, so macht Segeln Spass.

Ein grosses Dankeschön an Norbert und Urs, zwei grossartigen Segel-Sportlern!

Unter anderen gingen die Plätze eins und zwei an North Sails, die Beste Wahl um ganz vorne zu sein…!

Christoph Burger

Christoph Burger6/21/2015 9:48 PMChris on Board!
41ieme Coupe de la Harpe, 2015, 5.5mIC, zweiter Platz für Shaolin SUI 226

Den diesjährigen Coupe de la Harpe konnte ich mit Rolf Kellenberger und Adreas Kindlimann auf Shaolin SUI 226 im Mitschiff segeln.

Nach genauerem studieren der Windprognosen stand schon bald fest, dass es wohl am Samstag zu viel Wind haben würde um zu segeln. Leider bestätigten sich die Prognosen und das Komitee entschied sich bereits um 16h00 Uhr zum Abbruch für den Tag. Am Sonntag war etwas weniger Wind prognostiziert. Gleich vier Wettfahrten konnten bei schönsten Bedingungen zwischen 15-20 Knoten Bise gesegelt werden.

Mit ursprünglich 13 gemeldeten Booten hätten wir ein schönes Feld gehabt. Hätten gehabt deshalb weil leider viele der Teilnehmer die Lust am Regattieren aus dem einten oder anderen Grund vergangen ist. So segelten wir mit durchschnittlich vier Booten pro Lauf eine Serie.

In den ersten beiden Läufen war die Startlinie jeweils relativ stark auf der linken Seite bevorzugt. Die Luv-Tonne war jedoch ziemlich weit rechts zu finden. So galt es herauszufinden was die beste Strategie zum Starten war. Bei so wenigen Booten gibt es viel Platz und auch während dem Lauf bieten sich viele Möglichkeiten. Es stellte sich heraus, dass der Linienvorteil ausgenutzt werden musste. Dies sahen wir im ersten Lauf anders und mussten uns deshalb mit einem dritten Lauf-Rang abfinden. Der zweite Lauf gelang uns besser, den konnten wir gewinnen.

Ab dem dritten Lauf war die Start-Linie ziemlich genau 90° zum Wind. Somit war das Spiel offener und man konnte durchaus auch über die rechte Kursseite Boden resp. Distanz gut machen. Wir verschätzen uns etwas mit dem Timing zur Start-Linie und kamen zwar gut positioniert weg, jedoch fehlte uns der Top-Speed, wieder Rang drei im dritten Lauf. Im vierten Lauf machten wir wieder alles perfekt und konnten diesen mit einem schönen Abstand gewinnen. Um die Gesamtwertung zu gewinnen mussten wir noch ein Boot zwischen uns und Alain SUI 227 haben. Dies war bis ca. 50m vor dem Ziel der Fall, jedoch vermochte er das vor ihm liegende Boot noch einzuholen und sicherte sich dadurch den zweiten Platz, was ihm für den Gesamtsieg reichte. Gratulation Alain!

Die Organisation in Rolle war wie immer Top, vielen Dank für die Gastfreundschaft!

Christoph Burger

Christoph Burger5/24/2015 8:41 PMChris on Board!
FINN, Coupe de Printemps Annecy, 1-3 Mai 2015, Sieg mit 1,1,1,2,1 !

Um es vorab zu nehmen. Die Regatta in Annecy hat das Potential zum echten Klassiker. Nicht nur der Wind stimmte wie letztes Jahr, auch verwöhnten uns die einheimischen Finnisti nach Strich und Faden. So konnten wir am Freitag-Abend in einer Refuge auf ca. 1600 m.Ü.M lokale Delikatessen geniessen und am Samstag-Abend kosteten wir frischen Fera-Fisch, welcher am selben Tag gefangen worden ist. Jean-Louis Duret und Yves Zoccola sind fantastische Gastgeber, vielen Dank an die Beiden.

21 Boote fanden den Weg zur diesjährigen Regatta. Mit FRA, SUI und GER waren drei Nationen vertreten.

Tag 1. Der Wind blies mit ungefähr 15 Knoten aus Süd-Östlicher Richtung. Wir segelten zwei Läufe. Beide Male führten die Kreuzen über die Linke Seite wobei es anfangs nicht so offensichtlich schien. Die Startlinien waren bei beiden Läufen im Lee ziemlich stark bevorzugt, was die Startwahl vereinfachte. Danach galt es die Winddreher zu lesen und taktisch keine Fehler zu machen. Dies gelang mir optimal, ich konnte beide Wettfahrten gewinnen.

Tag 2. Am Samstag-Morgen wurden wir von der Sonne begrüsst. Es sollte das erste und einzige Mal während des gesamten Wochenendes sein. Der Wind schien sich diesmal weiter Südlich eingependelt zu haben. Aber kurz vor dem Start setzte sich die Windrichtung vom Vortag durch, leider zu spät für das Regatta-Komitee um eine Kursänderung zu machen. So war es ein wenig wie auf der Autobahn im ersten Lauf des Tages. Ohne zu wenden segelten wir die Kreuzen ab. Wiederum konnte ich diesen Lauf gewinnen. Der zweite Lauf war dann offener und der Wind liess langsam nach. Der Tag bot über schöne 10 Knoten bis fast null am Schluss. Die erste sowie die zweite Kreuz gingen eindeutig über Links. So sehr, dass sich Carlo SUI-3 prompt über diese Seite an mir vorbeischleichen konnte um zwischenzeitlich den Lauf anzuführen. Zum Schluss liess der Wind wie erwähnt ganz nach, zuvor drehte er aber noch fast 90 Grad gegen rechts. Hans Fatzer rundete das Lee-Fass vor dem Ziel als dritter und konnte sich über Rechts den Laufsieg vor mir und Carlo holen.

Tag 3. 10H00 Start in einem schönen Süd-Wind, wohl der beste Lauf der Serie. Wiederum hatte es so gegen die 10-15 Knoten. Mit eine sub-optimalen Start konnte ich trotzdem die Führung bald übernehmen und vermochte es vor allem auf dem Vor-Wind den Vorsprung auszubauen. Der Wind stellte danach völlig ab und liess keine weiteren Wettfahrten mehr zu.

Alles in Allem ein Top-Weekend, Annecy wir kommen wieder. Vielen Dank an die Gastfreundschaft der Franzosen!

North Sails, Tag 1 und 3 segelte ich mit dem Modell Xi-1 und am 2 Tag mit dem RIO.

Christoph Burger, SUI 7

FAR 74 Jean Louis Duret

Kurz vor dem Ziel im ersten Lauf des zweiten Tages, die Konkurrenz hat das Nachsehen…

SUI 29 Hans Althaus

Die Sieger v.l.n.r Rang 2 Bollo, Rang 1 Myself, Rang 3 Peter

Action beim Zieleinlauf 1 Lauf zweiter Tag. FRAU 40 Joseph Rochet, SUI 3 Carlo Lazzari

Die Resultate

Christoph Burger5/3/2015 8:18 PMChris on Board!
Alpencup Torbole 5.5mIC, 23-25 April 2015, Sieg nach 8 traumhaften Wettfahrten on board New Moon BAH 21!!!

Zum internationalen Saison-Auftakt trafen sich 13 Boote (vier Nationen) in Torbole zum traditionellen Alpencup. Gutes Wetter war angesagt und somit war auch mit super Windverhältnissen zu rechnen, wir wurden nicht enttäuscht!

Ich hatte die Ehre mit dem jüngsten 5.5er, er wurde nur eine Woche vor der Regatta in der Schweiz fertiggestellt, mit an board sein zu dürfen. Ein wunderschönes Boot und mit Mark Holowesko und Peter Vlasov zwei super Typen als Eigner. Wir sind zwei Tage vorher zum Trainieren angereist. Dies zahlte sich aus, denn es galt uns im Team zurechtfinden und auch am Boot gab es noch einiges einzustellen. Alles lief besten und wir waren parat für die erste Regatta zusammen.

Tag 1. Drei Läufe bei Süd-Wind um die 22-27 Knoten. Zum Erstaunen vieler Teilnehmer wurde viel zentraler als üblich, in der See-Mitte gesegelt und auch die Luv-Tonne war ca. in der Seemitte anzutreffen. Damit musste man vermehrt die rechte Seite berücksichtigen, was bei normalem Gardasee-Segeln im linken Teil des Sees, weniger der Fall ist. So kam es durchaus vor, dass die ersten über Rechts erfolgreich waren. Wir hatten etwas Mühe mit dem Wenden an diesem Tag, es gilt aber auch festzuhalten, dass es windige Verhältnisse waren was das Ganze für uns als "junges" Team nicht einfacher machte. Wir hatten dies aber schnell in den Griff bekommen und waren nach einem durchzogenen ersten Tag bereit für mehr.

Tag 2. Mit den Tagesrängen 2,1,1 schlugen wir zu und waren das beste Team dort draussen. Der Wind war nicht mehr so stark. Er wehte weiterhin aus Süden mit ca. 17-20 Knoten. Wir segelten taktisch wirklich gut und hatten das Boot immer besser im Griff. Wiederum war es möglich über beide Seiten erfolgreich zu sein. Der Wind drehte ein wenig mehr als noch am Vortag. Die Regattaleitung änderte zweimal den Kurs zurecht und sehr professionell. Nach dem Zweiten Tag und bereits sechs Läufen konnten wir den Over-Night-Lead sichern, die Punkte waren aber sehr dicht beisammen.

Tag 3. Zwei weitere Läufe standen auf dem Programm. Es galt vor allem Gavin Mckinney, ebenfalls von den Bahamas, im Auge zu behalten. Dies gelang uns recht gut. Nur im ersten Lauf gaben wir die Führung ausgerechnet an Ihn ab, als wir nicht konsequent genug deckten. Im zweiten Lauf gelang uns ein Start-Ziel Sieg und somit konnten wir den Sack schliessen!

Vielen Dank für die super Zeit an Mark und Peter!

Wir verwendeten das EM-1 Grosssegel, die HJ-1 Fock an Tag 1 und 2, die LJ-1 am letzten Tag. Sämtliche top Sechs Teams verwendeten North Sails, ein super Erfolg, herzliche Gratulation an alle!!!

Christoph Burger

Schnell segeln…

Erste oben am Fass…

Erste am Leefass…

VLnachRe, BAH 19, BAH 21, NED 26

Die glücklichen Sieger…

Kurz nach dem Start im achten Lauf….

Schönes Vorwind segeln…

Am Samstag etwas weniger Sonne… ;-)

Resultate

Christoph Burger4/25/2015 6:23 PMChris on Board!
Osterregatta 5.5mIC, zweiter Platz für Shaolin SUI 226, punktgleich mit dem Sieger!

Ostern war dieses Jahr früh, die Wetter-Prognosen schlecht und trotzdem waren elf Boote an der Startlinie. Schon zum zweiten Mal durften wir Saholin zu diesem Anlass ausfahren, herzlichen Dank an Rolf Kellenberger!

Die Wettfahrtleitung schien am Samstag sehr motiviert, schickte sie uns doch kurz nach Mittag raus in die Flaute um auf den Wind zu warten. Wir wurden teilweise belohnt und konnten zwei Wettfahrten bei leichtem Nord-West Wind segeln, wobei der zweite Lauf nur gerade 25min. dauerte.

Im ersten Lauf schien der Fall klar. Die Linie wie immer im Lee bevorzugt, der Kurs führte aber über Rechts. Der Wind war mit 1-2 Bf. sehr schwach. Der Start verlief gewohnt gut, war aber nicht gut genug um allen Konkurrenten vorne durch auf die gewollte rechte Seite zu gelangen. Dennoch waren wir sichere Zweite bis zur Schlusskreuz. Dort gelang es Res Bienz auf SUI 207 tatsächlich sich über die Mitte an uns vorbei-zu-schleichen, was normalerweise nicht klappt und wir mussten einen dritten Rang akzeptieren. Der Wind flaute bis dahin praktisch ganz ab.

Der zweite Lauf starteten wir nach einer Windpause. Dieses Mal pendelte er sich weiter Westlich von Links ein, was die Wettfahrtleitung dazu bewegte relativ nahe am Oberhofner-Ufer zu starten. Dies lief solange gut bis der Wind ca. 30 Grad nach rechts drehte, wir waren gerade mit unserer Startkreuz fertig, so dass wir für den Rest des Laufes Autobahn segeln mussten. Zudem wurde dieser zu Recht mangels Wind abgekürzt so dass wir eher einen Sprint-Lauf durchbrachten. Unser Start verlief perfekt, die Linie war ca. 30 Grad im Lee bevorzugt. Alle Boote segelten auf Steuerbord-Kurs auf die rechte Seite bevor die erste Tonne erreicht wurde. Wir konnten oben als dritte runden und vergaben den Laufs-Sieg auf dem Vorwind, als wir zu tief segelten für die nächste Tonne. Der Kurs stimmte mittlerweile überhaupt nicht mehr. Auf der letzten Kreuz mussten wir nicht einmal wenden um ins Ziel zu kommen…

Am Sonntag war die Motivation der Wettfahrtleitung bei Weitem nicht mehr so gut wie noch am Samstag und wir segelten leider nicht mehr, obschon sich ein schöner Nord-Westwind etabliert hatte, schade!

North Sails sicherte sich mit den Rängen Eins und Zwei einen Doppelsieg! Herzliche Gratulation an Jürg Menzi und Crew zum Sieg!

Bei den Drachen siegte Garlef Baum mit Crew, ebenfalls mit North Sails unterwegs, Gratulation!

Christoph Burger

Christoph Burger4/4/2015 8:32 PMChris on Board!
Drachentraining Thun, 29-30 März 2015

Während zwei Tagen konnte ich das Frühjahrs-Training für die Drachenflotte Thunersee durchführen. Erfreulicherweise fanden sieben Boote, darunter auch nicht Thunersee-Flotten-Boote, den Weg nach Thun.

Nach einer kurzen Begrüssung am Samstag und einigen Boots-Trimm-Tipps, liefen wir sofort aus um möglichst viele Wasserstunden zu verbringen. Während sich die Flotte auf einem Up and Down Kurs einsegelte, nahm ich jeweils zwei Boote während einem Trimmschlag genauer unter die Lupe und gab falls nötig direkte Inputs und Verbesserungsvorschläge. Im Mittelteil des Trainingstages standen Startübungen auf dem Programm wobei jeweils nach dem dritten Start das Feld einen kompletten Up and Down Kurs segelte um regattaähnliche Situationen zu üben. Zum Schluss wollten wir eigentlich noch ein paar kurze Regatten durchführen, jedoch verliess uns leider der Wind und wir schleppten die Boote in den Hafen zurück.

Am Sonntag-Morgen standen rund 90 min. Theorie auf dem Programm. Wettkampfvorbereitung, Startverhalten, Strategie, Taktik und Thunersee spezifische Merkmale wurden unter anderem bearbeitet. Ebenfalls konnten die Teilnehmer von einer Video-Analyse vom Vortag profitieren. Kurz nach Mittag liefen wir wiederum aus. Weitere kurze Übungen standen auf dem Programm. Jedoch spielte der Wind nicht richtig mit, denn die Süd-Westströmung ist bekannter Weise auf dem Thunersee alles andere als optimal. So blieb es bei einigen wenigen Übungen, wiederum mit dem Schwerpunkt auf das Startverhalten. Zum Schluss gab es noch eine Zusammenfassung des Trainings mit Inputs zur Verbesserung der Performance.

Nun hoffe ich, dass wir an der kommenden Osterregatta etwas besseren Wind haben werden um das neu gelernte anzuwenden resp. zu verinnerlichen. Vielen Dank an die Drachenflotte Thunersee für die Möglichkeit um das Training durchführen zu können.

Christoph Burger

Startübung

Trimmschlag

Luv-Tonne-Ansegeln

 

Christoph Burger3/29/2015 11:08 PMCoaching
STAR - District 9 Championship 2015 San Remo ITA, Gold nach drei Läufen bei viel Wind…!

Der Distrikt 9, bestehend aus den Ländern Schweiz, Frankreich und Monaco, trug die diesjährige Meisterschaft im Italienischen San Remo aus. Für das Wochenende vom 20-22 März trafen sich demnach fast 30 Boote zu dieser Regatta.

Viel Wind war angesagt, leider hatte es dann auch zu viel in zwei von drei Tagen. Am Samstag gelang es der Wettfahrtleitung dennoch drei Läufe durchzuführen. Der Ostwind hatte sich bei 20-25 Knoten eingependelt, dazu ein schöner Wellengang, was das Vorwindsegeln definitiv vereinfachte. Trotzdem gab es einiges an Materialschäden zu verzeichnen was diverse Aufgaben zur Folge hatte. Auch der bedeckte Himmel und somit die moderaten Temperaturen verlangte den Teams so einiges ab. Im letzten Lauf kamen nur noch acht Boote in Ziel. Am offiziellen Abend, welcher im schönen Casino von San Remo stattfand, war also für ausreichend Gesprächsstoff gesorgt.

Für uns war es die erste Regatta seit dem Herbstpreis im Oktober 2014. Ohne Wassertraining nahmen wir die Herausforderung an. Die Serie käme bei drei gültigen Wettfahrten zustande, hiess es in den Segelanweisungen. Am Freitag konnten wir wegen dem starken Wind nicht segeln. Somit war für uns klar, vor allem in Anbetracht der Wettervorhersage für Sonntag, dass wir uns am Start konservativ verhalten wollten. Nur kein unnötiger Frühstart war die Devise. Dies nahmen wir beim ersten Start etwas gar ernst und starteten für einmal in der zweiten Reihe. Dank dem exzellenten Am-Wind-Speed und guter Taktik konnten wir uns jedoch schnell wieder in Szene bringen und sicherten uns den zweiten Rang.

Ab dem zweiten Lauf klappten die Starts wie geplant. Beim zweiten Lauf hatten wir etwas Mühe beim Halsen und mussten deswegen ein Boot vorbeiziehen lassen. Der Mast blieb aber stehen…Wir waren mit dem dritten Lauf-Rang mehr als zufrieden.

Vor dem Start zum dritten Lauf liessen die Kräfte langsam nach und auch die Kälte machte sich durch die nassen Kleider bemerkbar. Wir konnten uns nochmals gut konzentrieren und bissen bis zum Ende durch. Es war ein Kampf und wir wurden mit einem weiteren zweiten Lauf-Rang belohnt. Der Wind drehte etwas mehr als in den ersten beiden Läufen und es boten sich immer wieder Möglichkeiten den Vorsprung zu verteidigen resp. den Rückstand zu verringern.

Diego Negri aus Italien, langjähriger Profi auf dem Star, hatte wenig Mühe bei diesen Verhältnissen und sicherte sich übrigens gleich drei Laufsiege an diesem Tag, Gratulation!

Für uns war es eine tolle Erfahrung und wurden zuletzt mit dem blauen Star belohnt, den wir ab sofort in unserem Gross-Segel tragen dürfen, denn die Italiener und alle anderen nicht-Distrikt-Nationen werden nicht in die Meisterschaftswertung aufgenommen. Im Gesamtklassement wurden wir mit 7 Punkte zweite, das Podest komplettierte SUI 8479 mit Jean-Pascal Chatagny und Serge Pulfer.

Herzlichen Dank an meine Crew Renato Marazzi für den super Job an der Vorschot!

Christoph Burger

SUI 8413 Burger/Marazzi in Action!

Super Bild…! Der Mast blieb oben

 

Christoph Burger3/22/2015 10:41 PMChris on Board!
Cannes FINN Coaching 2015, Team Norway.

Zur Vorbereitung zur diesjährigen FINN-Regatta in Cannes arbeitete Ich mit dem Norwegischen Team. Wir konnten von exzellenten Windverhältnissen profitieren und setzten das Hauptmerkmal auf den Vorwindspeed und Am-Wind Boots-Setup. Leider verliessen die guten Verhältnisse die Regatta, welche hauptsächlich in leichten Winden ausgetragen wurde.

 

Christoph Burger2/16/2015 11:00 AMCoaching
Jahresrückblick 2014

Das Jahr 2014 stellte sich als äusserst Erfolgreich heraus.

5.5m

GOLD an der Weltmeisterschaft, Ali Baba SUI 224 mit Flavio Marazzi und Jakob Gustafsson, in Porto Santa Stefano ITA
SILBER an der Schweizermeisterschaft, Shaolin SUI 226 mit Rolf Kellenberger und Andreas Kindlimann, in Genf
GOLD an der Deutsch- Holländischen Meisterschaft, Ali Baba SUI 224 mit Flavio Marazzi und Jakob Gustafsson, in Medemblik NED

FINN

GOLD an der Schweizermeisterschaft, CaLeMe SUI 7 in Port Gamargue FRAU

STAR

Gewinner Jahreswertung 2014 VSS, InLeYa SUI 8274 mit Renato Marazzi

 

Weitere Erfolge

Zusätzlich konnte ich mehrere Wochenendregatten in verschiedenen Klassen gewinnen. Ein Highlight war sicherlich auch der zweite Platz an der Rostigen Kanne mit dem Star, sowie der Gewinn des Saisonauftaktes der 5.5m an der Osterregatta im TYC. Der zweite Platz am Alpen Cup im 5.5m mit Rolf Kellenberger und Hans Von Werdt als weiteres Erfolgserlebnis. An der Star Europameisterschaft in Brunnen erreichten wir mit minimalem Trainingsaufwand den sehr guten 7. Rang!

Produkte

Der Fokus las ganz klar in der Entwicklung neuer 5.5m Segel. Die 3Di Serie welche im Winter/Frühling 2013/2014 entwickelt wurde stellte sich als triumphaler Erfolg heraus. Sämtliche wichtigen Regatten wurden mit den neuen Segeln gewonnen und bereitete den Kunden viel Freude. Die Zusammenarbeit mit One Design England machte viel Spass wobei wir von der enormen Erfahrung der Engländer profitieren konnten.

Trainings

Dieses Jahr führte ich drei FINN-trainings durch. Mit Cannes, Neuenburg und Malcesine hatten wir perfekte Bedingungen. Es wurde auf die verschiedenen Bedürfnisse der Teilnehmer eingegangen und versucht bei Jedem ein persönliches Erfolgserlebnis herauszuholen. Schwächen wurden aufgezeigt und mit einem Massnahmenkatalog wurde viel konkretes Training zur Behebung der Mängel mitgegeben. Jeder hat sich während der Trainings verbessert und profitierte von der vorhandenen Erfahrung.

Christoph Burger, North Sails Schweiz

Christoph Burger1/9/2015 10:21 AMProdukte News
Lebkuchenregatta 2014, RCO, ein dreifaches hoch auf die Christoph‘s

Mit 36(!) gemeldeten Finn's wurde am Wochenende vom 1-2 November 2014 der traditionelle Saisonabschluss durchgeführt. Eine tolle Beteiligung! Die Wettervorhersage versprach immerhin gutes Wetter. Wie es mit dem Wind ausgehen würde, wusste niemand so recht.

Am Samstag liefen wir kurz nach Mittag aus, denn von Oberhofen her hiess es, man ginge usä und warte auf dem See. Also machten wir uns aufs Wasser und konnten schon bald den ersten Lauf in einen leichten "Ober" starten. Einer kleinen Gruppe gelang der perfekte Pin-End Start, welche das Geschehen bis zur ersten Tonne über Links im Griff hatte. Wilke rundete eine Bootsläge vor Burger, der Rest war den beiden aber auf den Fersen. Auf dem Vorwind gelang es Wilke den Vorsprung etwas auszubauen, während dessen sich die WFL zu einer Verkürzung des Laufes entschied. Chrigu brachte den ersten Lauf-Sieg nach Hause und mir gelang es noch sechs Plätze zu verlieren. Ganz nach dem Motto "Bei der Kander lass die Andern"… nur dass ich diesmal zu den Andern gehörte…

Der Zweite Lauf war ähnlich wie der Erste, es hatte sehr wenig Wind. Die Linie stimmte aber diesmal ziemlich gut zum Wind. Der Start war also offen und es ging darum den ersten Dreher zu lesen. Wilke gelang dies wieder einwandfrei und brachte auch den zweiten Lauf souverän nach Hause. Nils Theuninck, ein junger Lasersegler aus Pully zu Gast bei den Finn's, wurde leider wegen eines OCS nicht in die Wertung genommen. Ihm gelang im ersten Lauf einen vierten Lauf-Rang.

Beim dritten Lauf startete der Wind so richtig durch, ich schätze es hatte 4-5 Knoten! Wilke und Burger waren wiederum ganz auf der linken Seite der Startlinie anzutreffen. Diesmal war beim Startschuss die Linie so arg bevorzugt, dass es beiden gelungen ist beim Start zu Wenden und das ganze Feld auf Steuerbord-Bug zu durchqueren. Mir gelang danach einen Start-Ziel Sieg und Christof liess sich noch vom bereits erwähnten Nils einholen, Rang Zwei für unseren Gast! Man stelle sich vor, er hätte keinen Frühstart gehabt?!

Am Abend wurden wir vom Freibier und feiner Speck-Züpfe welche übrigens wieder einmal mehr von Thomas Gautschi gesponsert wurde, im TYC empfangen. Die Rocken Roll band heizte danach richtig ein und der gelungene Abend unter Seglerfreunden wurde durch die Kochkünste von Yen Wägelein abgerundet!

Am Sonntag blieb der Wind aus, wir konnten keinen weiteren Lauf segeln.

Also stand der Sieger mit nur 5 Punkten fest, es war die erste Regatta im 2014 für ihn. Gratulation Chrigu SUI 6! Christoph Christen segelte wie so oft relativ konstant und wurde mit den Rängen 2,7,4 und 13 Punkten mit Rang 2 belohnt. Immerhin konnte sich der Schreiberling mit den Rängen 8,5,1 stetig verbessern und wurde mit 14 Punkten dritter. Gleichzeitig wurde mit Hans Fatzer der diesjährige Wilke-Cup Sieger erkoren. Er hat somit Anrecht auf einen halben Wilke-Masten, herzliche Gratulation!

Christoph Burger, SUI 7

Rangliste

Die Sieger vlnr, Christoph Christen, Christof Wilke und Christoph Burger, Photo; Copyright Jiri Huracek

Christoph Burger11/2/2014 9:25 PMChris on Board!
STAR Rasta-Cup Zürich, no Wind no Racing…
Christoph Burger10/27/2014 10:20 AMChris on Board!
FINN-Mania 2014, YCB, drei Läufe bei sehr wenig Wind…

25(!) Finns trafen sich zum Einstand in Biel zur Finnmania. Unter der Führung von Konfrad Schüpbach organisatorisch gesehen ein einwandfreier Event!

Der Westwind brach jedoch rechtzeitig zum Wochenende zusammen und der Morgennebel übernahm das Zepter. Somit standen die Vorzeichen für Wind nicht gut. Leider wurden wir in unseren Befürchtungen bestätigt. Am Samstag war nichts zu machen, kein Wind.

Am Sonntag das gleiche Bild. Am Morgen dichter Nebel, welcher sich gegen Mittag zwar auflöste, jedoch blieb der Wind aus. Die Wettfahrtleitung wollte es trotzdem wissen und schickte uns drei Mal auf den Parcours. Drei Abgekürzte Läufe bei 0-1Bf waren das Resultat. Nicht gerade das tollste Abenteuer, ich glaube ich habe meinen Traveller nie verlassen ;-). Dazu kam, dass die Startlinien jeweils auf einer Seite sehr stark bevorzugt waren und der Kurs nicht stimmte… Die erste Kreuz im ersten Lauf war die einzige welche über Rechts ging. Danach spielten sich die Kreuzen mehrheitlich über Links ab. Auf sämtlichen Vorwind-Kursen lag jeweils noch was drin, denn es kam des Öfteren vor, dass Boote wegen Windmangel einfach stehen blieben. (Übrigens auch auf der Kreuz)

Ich kassierte im ersten Lauf 15 Punkte, im zweiten und dritten Lauf segelte ich mit den Rängen Drei und Vier ganz ordentlich. Am Schluss reichte dies zum fünften Schlussrang. Die Rangliste ist nicht sehr repräsentativ, denn es herrschten wirklich extreme Bedingungen, für einmal im unteren Teil der Windskala. Glück hatte zum einen oder anderen Zeitpunkt jeder nötig.

Wie schon anfangs erwähnt, war der Anlass ein toller Erfolg. Etliche neue Gesichter waren anzutreffen und wir hatten eine tolle Zeit. Am Samstag wurden wir kulinarisch verwöhnt und die FINN-Band "The Mastbreaker" rundete das Ganze musikalisch sehr gekonnt ab.

Nächstes Jahr kommen wir wieder und hoffen auf etwas mehr Windglück.

Christoph Burger, SUI-7

Christoph Burger10/19/2014 9:32 PMChris on Board!
STAR Herbstpreis, TYC, Sieg in fünf von fünf Wettfahrten…!!!

11 Starboote fanden den Weg nach Thun, fast mehr als doppelt so viele wie letztes Jahr. Die Zeichen standen eigentlich gar nicht so gut, wenig Wind wurde erwartet. Doch es sollte anders kommen.

Der Gstaad Yacht Club lug gleichzeitig zur Team-Trophy ein, dessen Wertung auch der erste Teil des Ski-Yachting ist. Ski gefahren wird dann am 8.März 2015 in Gstaad, auch immer ein toller Event.

Am Samstag liefen wir im frühen Nachmittag aus, der Unterwind mit Bise-Unterstützung kämpfte gegen den Föhn. Nach einer kleinen Wartezeit auf dem Wasser wurden wir mit wunderschönen 2-3 Bf. belohnt und konnten drei sehr faire Wettfahrten segeln. Bruno Barthlomé, der Wettfahrtleiter, machte dies mit den drei Klassen 5.5mIC, dem Star und den Drachen perfekt. Die Startlinien waren jeweils im Lee etwas bevorzugt, ausser im dritten Lauf, danach setzte sich mehrheitlich die Rechte Seite durch. Wir hatten einen tollen Bootsspeed und segelten taktisch souverän, so dass wir alle drei Wettfahrten gewinnen konnten.

Den Tag rundeten wir mit einer tollen Grillparty und gemütlichen Beisammensein im Clubhaus ab.

Am Sonntag wurden wir gegen Mittag aufs Wasser geholt und wiederum konnten wir zwei tolle Wettfahrten bei ca. 2 Bf. segeln. Jedoch war an diesem Tag die taktische Situation etwas anders. Es war durchaus möglich über beide Seiten zu segeln und Distanz resp. Boden gut zu machen. Beide Läufe gingen wieder an uns, mussten uns jedoch im Zweiten vom sechsten Platz wieder nach vorne segeln. Auf der Ziellinie hatten wir uns eine Bootslänge Vorsprung erarbeitet.

Es war wohl eines der schönsten Segel-Wochenenden auf dem Thunersee und alle waren happy. Unser Team gewann sowohl die Einzelwertung als auch die Teamwertung und können mit einem soliden Polster im März zum Ski-Rennen anreisen.

Christoph Burger

Burger/Marazzi mit einem schönen Vorsprung!

 
 

 

Christoph Burger10/12/2014 8:45 PMChris on Board!
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