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Trentino Finn Cup März 2019. Ein toller 2. Rang zur Saisoneröffnung!

March 19, 2019

Allgemein ist bekannt, dass das Wasser noch kalt, ja sehr kalt ist um diese Jahreszeit. Jedoch ist auch im März mit etwas Wetter-Glück bereits tolles segeln möglich! Insgesamt 33 Segler fanden den Weg nach Torbole um sich ins Abenteuer zu stürzen. An drei Tagen segelten wir 4 Läufe, allesamt bei tollen Bedingungen.

 

Vorbereitung

Oliver Wirz, Thomas Gautschi und ich reisten zwei Tage früher an um uns mit den Bedingungen vertraut zu machen. Wir nahmen uns die Zeit die Boote richtig vorzubereiten und kamen bei schöner Ora auch einige Stunden auf den See. Alles war bereit für den ersten Event der Saison. 

 

Tag 1

Der Nordwind war stärker als gewohnt und es dauerte nicht lange als die Ersten sagten, dass wir den ganzen Tag Nordwind haben könnten. Für einen 1 Uhr Start liefen wir ca. um 12 Uhr aus, im Südwind... Wir starteten weiter Südlich als gewohnt, etwa dort wo der Süd-Kurs an der Masters gelegen war. Wenn alles normal läuft ist die Sache eigentlich klar. Oberes Drittel starten und bald mal den Fels an der Rechten Seite suchen. Meinen ersten Start setzte ich gehörig in den Sand. War auch der Erste der Saison. So segelte ich bald mal im Abwind zur Rechten Seite. Es waren seriöse Kreuzen, ca. 20min lang, so konnte man die Luv-Tonne nicht einfach so ausmachen. Mir gelang dies nach ca. 5 min nach dem Start, und sah, dass man nicht so weit nach rechts segeln musste um das Luv-Fass zu erreichen. Ich wendete also bald darauf und hatte praktisch einen Anleger, denn der Wind dreht wie immer oben nach Rechts. Das gesamte Feld ausser mir, Gubi AUT 7 und Wirz SUI 96 fuhr viel zu weit zum Land und überstand die erste Tonne weit. Der einzigen welcher sich aus dieser peinlichen Lage befreien konnte war Karpak. Ob es wohl daran lag, dass der über 2m Mann seine 110 Kg effizient einsetzten konnte? Ich rundete als zweiter und konnte diesen Platz bis ins Ziel verteidigen. 
Es wurde noch zu einem weiteren Versuch gestartet, jedoch schlief der Wind bald ein und der Nord-Wind setzte wieder ein, aber un segelbar. 

 

Tag 2

Wieder starker Nordwind, jedoch war der erste Lauf wieder auf 1 Uhr angesetzt. Wir liefen aus, starteten bei weniger Wind, welcher von viel weiter Links kam als normal. Der wenige Wind schlief ein, und es wurde Spiegelglatt für den Rest des Tages. Kein Lauf. Alle wussten was uns für den letzten Tag erwarten würde. Mit einem 9 Uhr start war die Wettfahrtleitung noch gnädig. Die werden halt auch nicht jünger... ;-) Ich erinnere mich an meine frühen Finn Tage wo wir um 8 Uhr starteten.

 

Tag 3

6h30 Uhr aufstehen, 7Uhr Frühstück um zu sehen, dass der See so Spiegelglatt war wie am Nachmittag zu vor. Kein Wind. Also ausgedehntes Frühstück und kein Stress um zum Club zu gehen. Etwa um 11 Uhr setzte der Südwind ein, aber keine Thermik sondern Gradienten-Wind. Ist eigentlich noch interessant, denn dieser lässt oft mehr taktische Freiheiten zu. Bis wir zum ersten Lauf starteten wurde dieser so ca. 15 Knoten stark. Sicherlich waren ab und zu Phasen mit mehr Druck vorhanden. So wurde es, da die Sonne versteckt war, kalt, nass und anstrengend. Ich segelte wirklich gut, hatte mich gut darauf eingestellt. Da ich nicht zu absoluter Sicherheit wissen konnte, ob wir insgesamt vier Wettfahrten haben würden, konnte ich keinen Frühstart riskieren. Mit den Tages-Rängen 3,2,1 segelte ich solide, vermochte meine Strategien umzusetzen und konnte mich auf meine solide Bootsgeschwindigkeit verlassen. Leider reisten relativ viele schon am Morgen ab nach Hause, so war das Feld etwas kleiner, Spass machte es trotzdem. 

 

Gewonnen wurde der Event von Denis Karpak welcher sich in der Vorbereitung auf die Olympischen Sommerspielen in Japan befindet. Solange ich mich nur von Ihm geschlagen geben muss ist das ok ;-) Es leben die Masters!

 

Christoph Burger SUI 7

 

 

 

 

 

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