Finn Cup - 7° Trofeo Mandelli 2026, Sieg nach 5 Wettfahrten
- vor 3 Tagen
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Der diesjährige Finn Cup wurde vom 13-15 März 2026 traditionellerweise im Circolo Vela Torbole durchgeführt. Nach zwei Läufen bei Leicht- Mittelwind am ersten Tag und drei Stark- Mittelwind Läufen am Schlusstag konnte ich die Serie souverän mit den Rängen 1,2,1,1,(2) für mich entscheiden. Ein gelungener Saisonauftakt bei eher kalten und regnerischen Verhältnissen.
Training
Während zwei Tagen vor der Regatta bereiteten wir uns in einer kleinen Gruppe für den Event vor. Wir hatten super Ora-Verhältnisse und genossen den Italienischen Frühling. Doch zur Regatta sollte es anders kommen, wie so oft. In erster Linie ging es darum sich nach der Winter-Pause wieder an das Boot zu gewöhnen. So standen nebst den obligaten Speed-Tests auf viele Manöver und Boots-Händling auf dem Programm. Wir hatten eine tolle Gruppe, es machte enormen Spass wobei 2 Tage natürlich sehr wenig sind.
Tag 1
Die Wettervorhersage sah vielversprechend aus. Eine tolle Ora (Südwind) kündigte sich an. Diese setzte auch ein, aber mit ihr einige grosse Wolken welche die herannahende Front welche für das Wochenende vorausgesagt wurde, mit sich. Die Ora war dadurch sehr beeinträchtigt und ein klassisches Wind-Bild blieb weitgehend aus. Beide Läufe liefen über die Mitte, was sehr ungewöhnlich ist. Mir gelang ein toller Start ins Event wobei ich jeweils die Optionen der Taktikwahl offen liess. Normalerweise funktioniert das am Gardasee nicht. Zu oft gewinnen die Boote welche die extremen Seiten suchen zu viel. Die Wetterlage war aber alles andere als "normal", somit zahlte sich die eher defensive Taktikwahl aus. Zwei Läufe mit abnehmenden Winden, zum Schluss wurde die Pumpfreigabe gestrichen.
Tag 2
Der zweite Tag verloren wir wegen zu viel Regen. Wir gingen nicht mal auf den See. Wie immer, gab es auch an diesem Tag eine leckere Pasta im Club, wobei die Freundschaften mit anderen Finn-Seglern gepflegt werden konnte.
Tag 3
Das Schlechte Wetter verzog sich in die Alpen und es war sehr starker Vento angesagt. Der Start wurde um 09h00 Uhr geplant. Der Regen hatte aber Morgens noch nicht aufgehört, eventuell deshalb war der Wind zunächst nicht ganz so stark wie angekündigt. Trotzdem gab es mächtig Druck und mit ca. 8 Grad fühlte sich das ganze nicht gerade gemütlich an. Trotzdem machte es mächtig Spass bei viel Wind zu segeln. Ausser dass ich mich nach jeder Wende versichern musste, dass ich die Pinnen-Verlängerung richtig hielt, denn ich hatte so kalte Hände, dass ich nichts mehr spürte... Abgesehen davon, konnte ich mich sehr gut auf meine Läufe konzentrieren. Führte jeden Lauf einmal, gewann schlussendlich zwei, wobei ich im letzten Lauf zweiter wurde. Taktisch war es eher Menü 1 und auch dank der guten Bootsgeschwindigkeit konnte ich meine Konkurrenz in Schach halten.
Christoph Burger, FINN SUI 7









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