top of page

Bronze-Medaille an der Italienischen Finn Meisterschat in Cannigione, Sardinien!

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Die Italienische Meisterschaft auf Sardinien bot eine tolle Serie. Acht Läufe während drei Tagen mit verschiedenen Windverhältnissen. Der Podest-Platz, punktgleich mit dem zweit-platzierten ist eine weitere Top-Platzierung in einem Internationalen Feld.


Tag 1

Eine leichte Sea-Breeze aus NE etablierte sich rechtzeitig um drei Läufe bei 5-8 knoten Wind durchzuführen. Es war ein wenig eine one-way track Angelegenheit. Die rechte Seite zahlte sich immer aus und spätestens bei zweiten Start haben das sämtliche Segler bemerkt und der Verkehr wurde danach dichter. Mir gelangen drei recht gute Starts, hatte eine solide Bootsgeschwindigkeit und konnte meine Strategie umsetzten. Die Vorwindkurse waren anspruchsvoll und es galt sich gut im Feld zu positionieren. Der untere Teil des Kurses wurde durch die nähe zum Land mit weniger Wind beglückt, was es zusätzlich herausfordernd macht. Mit den Rängen 4,4 und 9 gelang mir ein solider, jedoch nicht perfekter Start in die Serie.


Tag 2

Es war Mistral-Wind vorausgesagt. Jedoch noch nicht so stark wie er für diese Region bekannt ist. Die Pumpfreigabe wurde demnach gutgeheissen, jedoch nicht für sämtliche Kurse. Der Wind, dieses Mal um rund 90 Grad weiter von Links pendelte zwischen 8-12 Knoten. Um ca. 14h wurde er schwächer, da die Sea-Breeze versuchte sich zu etablieren. Danach zog er wieder etwas an. Es wurde daher drehender und war taktischer offen. Mit den Rängen 2,2,5 konnte ich mich steigern. Beim zweiten Lauf erhielt ich eine gelbe Flagge am Start für "Sculling". Nach dem Straf-Kringel konnte ich die Luv-Tonne an zweiter Position runden und übernahm kurz darauf die Führung in diesem Lauf. Das war ziemlich speziell und gelingt nicht jeden Tag...


Tag 3

Der Wind wurde stärker und die Wettfahrtleitung hatte grossen Respekt zu weit nach draussen zu gehen, denn dort war der Wind offenbar bei über 30 Knoten. Also versuchten wir weiter drinnen in der Bucht zu segeln. leider war das nicht möglich. Viel zu Böig und Wind zwischen 5-25 Knoten. Also entschlossen Sie sich dazu ein Mittelding zu machen. Etwas weiter draussen aber nicht zu weit. So segelten wir im ablandigen Wind zwischen 8-20 Knoten. Der Wind war extrem drehend und löcherig, das war wirklich schwierig zu lesen. Mir gelang ein super erstere Lauf, welchen ich auf der ersten Runde führte. Jedoch kamen zwei Boote mit einer mega-Böe von hinten und überholten mich. Ich war zwischen Ihnen und der Tonne, erhielt aber den Wind nie so richtig. Das war krass. Der zweite Lauf begann gut, jedoch war ich im oberen Teil der Kreuz zu wenig konsequent in der Seitenwahl. Es überholten mich Boote auf der Linken sowie auf der Rechten Seite. So musste ich alle wieder aufholen und schaffte es noch auf den siebten Platz.


Ein wirklich toller Anlass mit sehr vielen tollen Erinnerungen. Die Italienische Finn Vereinigung organisierte souverän und würde es sofort wieder machen!


Christoph Burger





Kommentare


You Might Also Like:
bottom of page